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Der Quellfluss Nil ist die Lebensader Ägyptens, er erstreckt sich auf ca. 1550 km von Süden nach Norden und mündet dann vom Nildelta in das Mittelmeer. Die Uferregion des Nils bietet die perfekte Grundlage für Besiedlung und Anbau da der Boden sehr fruchtbar ist. Ägypten lässt sich in sieben naturräumliche Gebiete einteilen. Nördlich von Kairo, gabelt sich der Nil in zwei Hauptmündungsarme und bildet eine ca. 23000 km umfassende Deltalandschaft. Dies erstreckt sich zwischen Rosette und Damiette. Die Deltalandschaft ist durchzogen von vielen kleineren Mündungsarmen, Bewässerungsanlagen und Kanälen die sehr intensiv bewirtschaftet werden. Der Höchste Berg Ägyptens liegt auf der Sinai Halbinsel. Der Jabel Kathrin (Katharinenberg) 2637 m hoch. Eine Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer ist der 161 km lange Sueskanal. Die Halbinsel wird im Süden vom Golf von Sues und dem Golf von Aqaba eingerahmt. Die Arabische Wüste östlich des Nils gelegen, wird durch einen sehr stark geprägten Gebirgszug beherrscht (höhe ca. 2000 m). Der ca 1000 m tiefe Graben des Roten Meers bei Tertiär ist hierbei der zentrale Teil. Vom Syrisch-Afrikanische Grabenbruchsystem ist es jedoch nur ein Teilstück. Das im äußersten Süden liegende Niltal zwischen Abu Simbel und Assuan wird heute vom Nassersee eingenommen. Dieser Abschnitt zählt zu Nubien und Oberägypten. Der Nil nimmt den weiteren Verlauf Kastenförmig in die Kalksteintafel der Wüste. Die bis zu 25 km breite und fruchtbare Fluss-Oase des Niltals erstreckt sich vom Austritt des Flusses aus dem Nassersee bis nach Kairo. Die Ägyptische Staatsfläche wird zu zwei Drittel von der Lybischen Wüste eingenommen die westlich des Nils liegt. Das im Norden relativ niedrig liegende Libysche Plateau erreicht in Ägypten eine Höhe von 241m. Die Kattarasenke liegt südöstlich des Lybischen Plateaus, die Salzsümpfe senken das Gelände bis zu 133 m unter dem Niveau des Meeresspiegels ab. Jedoch steigt die Wüste im Südwesten bis auf 1098 m an. Die ca 1000 km langen und eintönig Dünen- und Sandlandschaft werden nur durch einzelne Becken und Niederungen mit den Oasen von Bahariyya, Siwa, Dachla, Farafra und Charga. Der große Qarun-See (ca. 230 km²) liegt im Norden der Beckenartigen Oasenlandschaft Fayyum-Becken (1827 km²). Sie liegt ca. 100 km südwestlich von Kairo. Die ägyptische Mittelmeerküsste wird von meist flachen Dünen gesäumt. Die Küstenbereiche am Roten Meer sich schroff, hierbei reichen die Gebirgszüge meisten bis nah an das Meer heran. Die vielfach vorgelagerten Korallenriffe sind aufgrund hoher Wassertemperatur entstanden. Entdecken Sie jetzt Ihren Ägypten Urlaub bei einer Last Minute oder Pauschreise. |