Allgemeines
LageNordafrika.
Fläche163.610 qkm.
Bevölkerungszahl10.228.600 (2006).
Bevölkerungsdichte63 pro qkm.
HauptstadtTunis. 693.290 (2006).
StaatsformPräsidialrepublik seit 1959 (Ausrufung der Republik 1957). Verfassung von 1959, letzte Änderung 2002. Einkammerparlament () mit 182 Mitgliedern, die alle fünf Jahre gewählt werden. Es gibt verschiedene beratende Körperschaften: den Staatsrat, den Sozial- und Wirtschaftsrat, den Konstitutionsrat und den höheren islamischen Rat. Unabhängig seit 1956 (ehemaliges französisches Protektorat).
GeographieTunesien liegt an der Mittelmeerküste Nordafrikas, 130 km südwestlich von Sizilien und 160 km südlich von Sardinien. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, mit Klippen an der Nordküste und Wäldern im Landesinneren sowie tiefen, fruchtbaren Tälern und Wüsten, steilen Bergen und salzigen Niederungen, die unter dem Meeresspiegel liegen. Südlich von Gafsa und Gabès beginnt die Sahara. Vor der über 1000 km langen Küste liegen zahlreiche kleine Inseln, darunter Djerba im Süden und Kerkennah im Osten. Mit Pinien bewachsene Hügel erstrecken sich vom Nordwesten bis zum Südosten, dahinter liegen saftiges Weideland, Obstgärten, Weingüter und Olivenhaine.
SpracheAmtssprache ist Arabisch. Tunesisch, ein westarabischer Dialekt, sowie Berber-Sprachen werden als Umgangssprachen gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache – es wird als Zweitsprache in den Schulen gelehrt. Englisch und Deutsch versteht man mitunter in größeren Städten und Urlaubsorten.
Religion98% Muslime (Sunniten). Jüdische, katholische und protestantische Minderheiten.
OrtszeitMEZ. Ende April bis Ende September: MEZ +1 (Sommerzeit in Tunesien = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) +1Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils 0 Std. Im April und im Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa jedoch -1 Std.
Netzspannung220 V, 50 Hz.
RegierungschefMohamed Ghannouchi, seit 1999.
StaatsoberhauptZine el-Abidine Ben Ali, seit 1987.

Reisepass/Visum
HinweisDer von den tunesischen Grenzbehörden ausgegebene Einreisenachweis ist sorgfältig aufzuheben und bei Wiederausreise vorzulegen.
ReisepassAllgemein erforderlich, muss während des Aufenthalts gültig sein. Staatsangehörige der folgenden Länder können im Rahmen einer Pauschalreise (unter Vorlage von Hin- und Rückflugtickets sowie Hotelvouchers für die Dauer des Aufenthalts) auch mit gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen: Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und die Schweiz, ( Stets mit einem Reisepass einreisen müssen Staatsangehörige von Bulgarien, Dänemark, Estland, Großbritannien, Irland (Rep.), Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern). Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: ) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen.
Einreise mit KindernDeutscher Kinderausweis mit Lichtbild oder Eintragung im elterlichen Reisepass eines begleitenden Elternteils mit Lichtbild des Kindes oder eigener Reisepass. Die Vorlage eines eigenen Reisepasses oder Kinderausweises wird jedoch empfohlen. Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen. Eigener Reisepass oder Eintragung im elterlichen Reisepass eines begleitenden Elternteils mit Lichtbild des Kindes. Die Vorlage eines Kinderausweises oder eigenen Reisepasses wird jedoch empfohlen. In Österreich wurde am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto) für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch nicht von jedem Land akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz der Kindermiteintragung. Eigener Reisepass oder Eintragung im elterlichen Reisepass eines begleitenden Elternteils mit Lichtbild des Kindes oder Identitätskarte. Die Vorlage eines Kinderausweises oder eigenen Reisepasses wird jedoch empfohlen. Der Miteintrag der Kinder im elterlichen Pass des Schweizer Modells 85 bis zum vollendeten 15. Lebensjahr ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig. Ab diesem Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Alleinreisende Minderjährige sollten eine beglaubigte Vollmacht der/des Sorgeberechtigten mit sich führen.
VisumAllgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben):(a) Bundesrepublik Deutschland (bis zu 4 Monaten), Österreich, übrige EU-Länder (Bulgarien für Aufenthalte von bis zu 2 Monate, Griechenland für Aufenthalte von bis zu 1 Monat) und die Schweiz, ( Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von *Estland, *Lettland, *Litauen, *Polen, *Slowakische Republik, *Tschechische Republik und Zypern) (*Siehe dazu auch unter (c).) ;(b) Algerien (unbegrenzter Aufenthalt), Andorra, Antigua & Barbuda, Argentinien, Bahrain, Barbados, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Brunei, Chile, Côte d’Ivoire, Fidschi, Gambia, Guinea, Honduras, Hongkong (VR China), Island, Japan, Kanada, Katar, Kiribati, Korea (Süd), Kroatien, Libyen, Liechtenstein, Malaysia, Malediven, Mali, Marokko (unbegrenzter Aufenthalt), Mauretanien, Mauritius, Mazedonien (Ehem. Jugosl. Rep.), Monaco, Montenegro, Niger, Norwegen, Oman, San Marino, Senegal, Serbien, Seychellen, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, Türkei, USA (bis zu 4 Monaten) und Vatikanstadt.(c) : I: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik und Tschechische Republik;II: Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan. Staatsbürger von Australien und Südafrika erhalten das Visum bei der Einreise am Flughafen. Auskünfte über die maximale Aufenthaltsdauer für Staatsbürger dieser Länder erteilt die zuständige konsularische Vertretung (s. ).
TransitTransitreisende, die innerhalb von 48 Std. (Staatsangehörige von Libanon und Syrien innerhalb von 24 Std.) weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Ausgenommen sind Staatsangehörige der folgenden Länder, die immer ein Transitvisum benötigen: Bolivien, China (VR), Ghana, Iran, Israel, Kolumbien, Neuseeland, Peru, Philippinen, Singapur und Sri Lanka.
VisaartenTouristen- und Transitvisum.
Gültigkeitsdauer Bis zu 3 Monate. 2 Tage.
AntragstellungKonsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. ).
Bearbeitungszeit3 Wochen.
Unterlagen(a) Gültiger Reisepass und Kopien der ersten fünf Seiten des Reisepasses. (b) 2 Antragsformulare. (c) 2 Passfotos. (d) Gebühr (Postanweisung). (e) Reisebestätigung. (f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter, adressierter Rückumschlag (Einschreiben) beizulegen.
ImpfungenInformationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel entnommen werden.
Einreise mit HaustierenFür Haustiere wird ein amtliches Gesundheitszeugnis des Herkunftslandes benötigt, das bescheinigt, dass am Herkunftsort innerhalb der letzten 6 Wochen vor der Abreise keine ansteckenden Tierkrankheiten vorkamen. und benötigen zusätzlich ein Tollwutimpfzertifikat, das mindestens 1 Monat und maximal 6 Monate vor der Abreise ausgestellt wurde.

Geld
Währung1 Dinar = 1000 Millimes. TD, TND (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten von 30, 20, 10 und 5 TD. Münzen gibt es in den Werten von 5 und 1 TD sowie 500, 100, 50, 20, 10 und 5 Millimes.
GeldwechselGeldumtausch ist in allen Banken und in vielen Hotels möglich. Der Beleg, den man beim Geldwechseln erhält, sollte für einen eventuellen Rücktausch aufbewahrt werden. Geldumtausch auf der Straße ist verboten.
ec-/Maestro-Karte/SparcardKarten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. In den großen Städten und Touristengegenden gibt es Bankautomaten, an denen mit Kredit-/Bankkarten Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden kann. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Kreditkarten, , und werden fast überall akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. In Dutyfreeshops werden nur Kreditkarten oder Devisen akzeptiert.
Reiseschecks Euro - und Travellerschecks werden nur in der Bank akzeptiert.
DevisenbestimmungenDie Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Fremdwährungen können in unbeschränkter Menge eingeführt werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die Einfuhrmenge beschränkt. Bis zu 30% des eingeführten und umgetauschten Betrages kann unter Vorlage der Umtauschquittungen vor der Ausreise wieder zurückgetauscht werden bis zu einem Maximum von 100 TD pro Person.
Öffnungszeiten der BankenMo-Do 08.00-11.00 und 14.00-16.00 Uhr, Fr 08.00-11.00 und 13.30-15.15 Uhr.

zollfrei einkaufen
zollfrei einkaufenFolgende Artikel können zollfrei nach Tunesien eingeführt werden:200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 400 g Tabak;1 l alkoholische Getränke;Parfüm für den persönlichen Gebrauch;Geschenke bis zu einem Wert von 10 TD.
EinfuhrverbotWaffen, Sprengstoff, Betäubungsmittel, Walkie-Talkies, pornographische Druckerzeugnisse.
AusfuhrverbotFür Antiquitäten ist eine Ausfuhrgenehmigung des Kulturministeriums erforderlich.
AnmerkungWertsachen sollten bei der Einreise deklariert werden, damit es bei der Ausreise keine Probleme gibt.

Gesetzliche Feiertage
AnmerkungIslamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Aid el-Seghir vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen und der Genuss von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Aid el-Seghir auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
FeiertageNeujahr. Eid al-Adha (Opferfest). Hegire (Islamisches Neujahr). Unabhängigkeitstag. Tag der Jugend. Märtyrertag.Mouloud (Geburtstag des Propheten). Tag der Arbeit. Tag der Republik. Tag der Frau. Eid al-Fitr (Ende des Ramadam). Nationalfeiertag. Islamisches Opferfest. Neujahr. Hegire (Islamisches Neujahr). Unabhängigkeitstag. Mouled (Geburtstag des Propheten). Tag der Jugend. Tag der Märtyrer. Tag der Arbeit. Tag der Republik. Frauentag. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan). Nationalfeiertag.Eid al-Idha (Opferfest). Hegire (Islamisches Neujahr).
FeiertageIslamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Aid el-Seghir vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen und der Genuss von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Aid el-Seghir auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Gesundheit
Vorsichtsmaßnahmen -Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vor allem in Gafsa und Schott Djerit vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. tritt landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden. Laut aktueller Untersuchungen besteht landesweit ein hohes Infektionsrisiko für und ein mittleres Infektionsrisiko für . Ein Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen. Hepatitis B ist endemisch. Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Die durch Schmetterlingsmücken übertragene kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist mit Europa nicht ganz zu vergleichen und ist auf dem Land evtl. technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Gelegentlich fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte in der Peripherie. Vor Reiseantritt sollte man sich bei seiner Krankenkasse den Urlaubskrankenschein TN/A 11 besorgen. Im Krankheitsfall wendet man sich an das nächst gelegene Regional- oder örtliche Büro der . Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. In allen Krankenhäusern und bei Ärzten erfolgt die Behandlung nur gegen Barzahlung. Nachtapotheken sowie die am Sonntag geöffneten Apotheken sind in den Tageszeitungen aufgeführt.
Anmerkung Eine Impfbescheinigung gegen wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die den Transitraum in Tunesien nicht verlassen. Leitungswasser ist gechlort und normalerweise unbedenklich, kann allerdings u. U. in der Umgewöhnungszeit leichte hervorrufen, weshalb für die ersten Urlaubstage abgefülltes Wasser empfohlen wird. Trinkwasser außerhalb größerer Städte ist nicht immer keimfrei und sollte abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Reiseverkehr - National
FlugzeugDas Inlandflugnetz wird von betrieben, die im Ausland von (Internet: ) vertreten werden. Es gibt eine Linienflugverbindung von Tunis nach Sfax (täglich Montag bis Freitag, Flugzeit 45 Min.) Linienflüge zwischen Tunis und Djerba (sieben bis achtmal täglich, Flugzeit 1 Std. 5 Min.). Tozeur (Sahara) wird mehrmals wöchentlich von Tunis (Flugzeit 1 Std.) aus angeflogen. Die Preise sind recht günstig und die Flüge oft ausgebucht, Vorausbuchung wird empfohlen.
SchiffZu den größten des Landes gehören La Goulette, Tunis, Biserta, Sousse, Sfax und Gabès. verbinden Sfax und die Kerkennah-Inseln zweimal täglich, Djorf und die Insel Djerba regelmäßig tagsüber.
BahnDas Bahnnetz von Tunesien ist zum kleineren Teil in Normalspur (1435 mm) und zum größten Teil in Meterspur verlegt. Die betreibt alle Fernreisezüge und die Vorortbahnen von Tunis/Hammam Lif/Borj Dedria und Sousse/Monastir/Mahdia innerhalb Tunesiens. Eine Umfahrung von Sousse beginnt am Bahnhof Kalaa Séghira, führt an Sousse vorbei und am Bahnhof M’Saken, gut 10 km südlich von Sousse, wieder auf die Hauptstrecke Tunis-Sfax. Fast alle Fernzüge der sind klimatisiert und führen auch einen Getränkeservice. Alle klimatisierten Züge sind zuschlagpflichtig. Es verkehren in der Regel Fernzüge mit Wagen der Grand-Comfort-Klasse, 1. und 2. Klasse. Auf der Linie Tunis-Sfax verkehren die schnellsten Meterspurzüge der Welt. Die schnellsten Züge auf der Strecke Tunis-Sousse-Sfax verfügen über individuellen Service am Sitzplatz. Zahlreiche Ferienorte Tunesiens sind direkt mit der Bahn erreichbar, u.a. Hammamet, Nabeul, Sousse, Monastir, Mahdia, Moknine und Gabès. Mit den Fernzügen der SNCFT erreicht man täglich, meist mehrmals, folgende Städte und wichtige Zentren ab Tunis: Mateur, Bizerte, Béjà, Jendouba, Ghardimaou, Pont du Fahs, Gaafour, Kalaa Khasba, Grombalia, Hammamet, Nabeul, Enfidha, Sousse, Monastir, Moknine, Mahdia, El Jem, Sfax, Mahres, Gabès, Gafsa und Metlaoui. Gabès wird viermal täglich bedient. Zwischen Tunis und Metlaoui verkehrt weiterhin der Nachtzug. Fahrkarten und Railpässe müssen vor Reiseantritt gelöst werden. Aktuelle Fahrpläne der SNCF gibt es online unter . Vorausbuchung ist notwendig.Eine besonders atemberaubende Fahrt bietet der durch die Selja-Schlucht im Atlasgebirge. Der von einer Diesellok gezogene Zug wird aus historischen und originalgetreu restaurierten Wagen gebildet und verkehrt mehrmals wöchentlich in der Touristensaison zwischen Metlaoui und Tabeditt und zurück. Für den sind besondere Fahrkarten erforderlich.
Anmerkung (Bahn) Rundreisefahrkarten wie die sind verbilligt, Kinder unter 4 Jahren fahren umsonst. Die gilt weder für den , noch im Straßenbahnsystem von Tunis () und auch nicht in der elektrischen Vorortbahn () von Tunis.
Bus/PkwTunesien verfügt im Norden über ein gut ausgebautes Straßennetz. Kraftsstoff ist preiswert, bleifreies Benzin ist allerdings nicht an allen erhältlich. Bei Pannen hilft kostenlos die (Nationalgarde) – normalerweise wird die nächste Werkstatt benachrichtigt. Die und andere Buslinien verbinden die Städte (u.a. von Tunis nach Ghardimaou, Bizerte, Sfax, Kalâa Khasba, Métlaoui und von Sousse nach Monastir und Mahdia). Sie sind preiswert und verhältnismäßig bequem. Passagiere dürfen 10 kg Gepäck ohne Aufpreis mitführen; jedes Gepäckstück muss registriert werden. werden genannt und dürfen bis zu 5 Fahrgäste transportieren. Sie sind weiß mit roten Streifen. Wenn das Taxi voll besetzt ist, fahren sie zu jedem gewünschten Reiseziel in Tunesien. Die haben feste Preise pro Person. Es gibt viele -Haltestellen; sie sind das schnellste öffentliche Verkehrsmittel, und die Preise sind den Bus- und Bahnpreisen ähnlich. Wichtig: Die Schilder auf dem Wagen geben den Heimatort des Taxis an, nicht das Reiseziel. Dieses wird laut vom Fahrer ausgerufen. gibt es in allen touristisch erschlossenen Orten. Informationen erteilen z.B. die Fremdenverkehrsbüros. Eine Vermittlung über die meisten Hotels ist ebenfalls möglich, aber teurer als wenn man sich direkt an das Unternehmen wendet. Außer den internationalen Agenturen wie Hertz, Avis, Sixt, Budget und Europcar, die auch an allen Flughäfen ihre Vertretungen haben, gibt es nationale Autoverleihfirmen, die in den meisten Fällen preiswerter sind. Der Fahrer muss mindestens 21 Jahre und der Führerschein mindestens 12 Monate alt sein. können in den meisten größeren Städten gemietet werden. in Städten: 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h,auf Schnellstraßen: 110 km/h. Zulassung, gültiger Führerschein und Grüne Versicherungskarte. Eine Versicherung für 21 Tage kann man an der Grenze abschließen.
Anmerkung (Bus/Pkw)Aus Sicherheitsgründen ist es verboten, in die Sahara zu fahren, ohne dem Posten der Nationalgarde der nächstgelegenen Stadt die genaue Fahrtroute, geplante Dauer und das Endziel mitzuteilen. Volle Verpflegung, genügend Wasser, ein entsprechend ausgerüstetes, absolut fahrtüchtiges Fahrzeug und ein erfahrener Führer sind notwendig.
StadtverkehrÖffentliche Verkehrsbetriebe (Internet: ) versorgen alle Städte, die Verkehrsmittel sind zahlreich, aber überfüllt. In sind Monats- und Zehnerkarten in den Postämtern erhältlich. und haben ein (Métro Léger), in Tunis gibt es auch Nahverkehrszüge zu den Außenbezirken Goulette und La Marsa. Innerhalb von Tunis und anderen Städten gibt es zahlreiche Stadttaxis, alle haben Taxameter. Die kleinen Taxis in den Städten sind sehr preiswert. Die Fahrt wird pro Kilometer berechnet, dazu kommt eine Grundgebühr. Man sollte nur den angezeigten Fahrpreis bezahlen (plus Trinkgeld). 50% Nachtzuschlag zwischen 21.00-05.00 Uhr. Der Transport mehrerer Gepäckstücke kostet extra. Höchstens drei Fahrgäste werden mitgenommen.
Fahrzeitenvon Tunis zu den folgenden größeren tunesischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
AnmerkungReisenden nach Port el Kantaoui wird empfohlen, mit der Bahn nach Sousse zu fahren und die restlichen 7 km per Taxi zurückzulegen. Um nach Monastir zu gelangen, sollte man ebenfalls nach Sousse fahren und in die umsteigen. Nach Djerba fährt man am besten mit der Bahn nach Gabès und benutzt dann den Zubringerbus.

Reiseverkehr - International
FlugzeugDie nationale Fluggesellschaft heißt (Internet: ). Direktflüge von allen größeren europäischen Städten, u. a. – Tunis, Monastir; – Tunis, Monastir; – Tunis, Monastir; – Tunis.Direktflüge nach Tunesien bieten u.a. auch die () und . fliegt ab dem 23. Mai während der Sommermonate von Zürich und Genf nach Monastir. und fliegen von zahlreichen internationalen deutschen Flughäfen nach Djerba und nach Monastir.
Internationale Flughäfen (Carthage International) liegt 8 km nordöstlich von Tunis (Fahrzeit 15-30 Min.). Banken, Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Zubringerbus zur Stadt alle 15 Min. Linienbusse alle 30 Min. Die Fahrt zum Flughafen beginnt am Hotel . Taxis berechnen Nachtzuschlag. (Melita) liegt 9 km von der Stadt entfernt. (Skanes) liegt 8 km außerhalb der Stadt. liegt 15 km von der Stadt entfernt. (Nefta) liegt 10 km von der Stadt entfernt.liegt 3 km von der Stadt entfernt.(7 Novembre) liegt 15 km von Tabarka entfernt.Alle Flughäfen haben Bars, Restaurants, Wechselstuben, Touristeninformation. Duty-free-Shops; auch Taxis stehen überall zur Verfügung.In ist der Bau eines internationalen Flughafens für die nahe Zukunft geplant. Dieser soll das Verkehrsaufkommen von Tunis (TUN) und Monastir (MIR) entlasten. Die Landeswährung wird in Duty-free-Shops nicht angenommen.
SchiffRegelmäßige , u.a. mit (Internet: ) und mit der Tunesischen Schifffahrtsgesellschaft (Internet: ), von Frankreich und Italien nach Tunesien. Alle Fährgesellschaften haben Vertretungen in europäischen Städten. Einzelheiten teilt das Fremdenverkehrsamt mit. Nachstehend die Hauptfährverbindungen mit der jeweiligen Dauer der Überfahrt: 21-24 Std. 21-24 Std.: 7-8 Std. 25 - 27 Std.bietet in den Sommermonaten von Civitavecchia/Rom und Catania nach Tunesien an.In Enfidawird ein Tiefseehafen gebaut. Bis 2008 soll er fertiggestellt werden.
BahnTägliche Verbindung zwischen Tunis und Algier. Oft müssen Reisende im internationalen Verkehr umsteigen, denn wenn die algerische keinen Kurswagen bringt, übergibt die tunesische auch keinen. Reisen innerhalb Algeriens sollten möglichst auf dem Luftweg erfolgen.
Bus/PkwEs gibt mehrere Grenzübergangsstellen von Algerien: von Annaba nach Tabarka an der Küste entlang, von Souk Ahras nach El Kef/Ghardimaou (Ghar ad-Dima) und von El Qued nach Gafsa/Tozeur. Von Libyen fährt man an der Küste entlang nach Gabès über Ben Gardane und Ras Ajdir. Reisen innerhalb Algeriens sollten möglichst auf dem Luftweg erfolgen.

Urlaubsorte & Ausflüge
Tunis ist eine moderne Hauptstadt mit eleganten Hotels, Geschäften und Unterhaltungsmöglichkeiten aller Art. In der Mitte liegt die (die Altstadt), eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte der islamischen Welt. Der Haupteingang an der und der britischen Botschaft führt direkt zur , der Hauptstraße der (Märkte). Weitere Souks, die sich mitunter auf ganz bestimmte Produkte spezialisiert haben, zweigen von der Hauptstraße ab. , die große Moschee, ist eine gute Orientierungshilfe.Das ist im ehemaligen Palast des Bey untergebracht und beherbergt karthagische, römische, byzantinische und arabische Schätze. Das hat prähistorische, punische, römische und byzantinische Ausstellungsstücke und steht auf den Ruinen des , das man ebenfalls besichtigen kann.Im bewaldeten oberhalb der Stadt gibt es einen moslemischen Pavillon und einen Zoo. Im Vorort findet man einen Golfplatz und Reitställe.
Im Nordosten von Tunis liegt der Hafen und Badeort dort kann man an heißen Sommernächten vor den Restaurants und Cafés sitzen und Fischspezialitäten und andere tunesische Gerichte an der frischen Luft genießen. Weiter an der Küste entlang gibt es die Ruinen von zu besichtigen, einer Stadt, die einst ebenso berühmt war wie Rom (s. ); Sidi-Bou Said, La Marsa und Gammarth sind ebenfalls sehenswert. Alle Städte können von Tunis aus mit der Bahn erreicht werden. ist eine mit Bougainvillea, Nelken und Geranien bewachsene Landspitze mit vielen, im andalusischen Stil erbauten Villen mit leuchtendblauen Türen und Fensterläden. und liegen in einer grünen Landschaft mit herrlichen Sandstränden und bieten ausgezeichnete Hotels, internationale Restaurants und ein interessantes Nachtleben.In den südlichen Randgebieten liegt ein kleines Urlaubsdorf am Strand, das vom (einem Berg mit zwei Gipfeln) überragt wird.
Dieser als »Grünes Tunesien« bekannte Landesteil ist eine wunderschöne Gegend mit Hügeln, Bergen und fruchtbaren Ebenen. Das Wetter ist auch im Sommer etwas kühler als im Süden. Die Hotels an der Küste sind erstklassig. war früher die römische Stadt Hippo Dyarrytus. Der alte Fischereihafen, die (arabisches Altstadtviertel) und das andalusische Viertel sind erhalten geblieben. Breite Alleen ziehen sich durch die Stadt, moderne Hotels mit schönen Gärten und die prächtige Kongresshalle liegen an der Corniche oberhalb der Dünen. Die Landschaft um den und den lädt zu Spazierfahrten ein. Der Ichkeul-See ist das Habitat vieler Arten von Federwild und der bewaldete die Heimat von Büffeln.
32 km von Bizerte und Tunis entfernt, ist eine alte phönizische Siedlung (s. ). in der Nähe ist ein bezauberndes Dorf auf einer Hügelkuppe.Nach einer Hafen- und Urlaubsstadt ca. 140 km westlich von Bizerte, gelangt man über eine kurvenreiche Straße, die durch und führt. Die friedliche Stadt Tabarka hat eine genuesische Festung, die Einwohner betreiben Fischfang (Seehecht und Meerbarbe) und tauchen nach Korallen. Die Korallenbänke laden zum Erforschen mit der Taucherbrille ein. Vorort befindet sich u.a. ein großer 10.000-Betten-Komplex und ein Jachthafen. In der Nähe des Hügeldorfs und Seebads kann man das ganze Jahr über Rotwild, Luchse und Schakale beobachten. Weiter südlich, an (s. vorbei, stößt man auf das hoch gelegene mit Thermalquellen.
65 km von Tunis entfernt, liegt an der Südspitze von Cap Bon und ist Tunesiens beliebtester und am besten erschlossener Urlaubsort. Die Hotels sind in den unterschiedlichsten maurischen Baustilen errichtet worden. Die vom Meer umgebene (Altstadt) hat eine Stadtmauer und wird von einer goldbraunen bewacht, von deren Türmen aus man einen herrlichen Blick hat. Das türkische Bad () ebenso wie die Kasbah und die Moschee stammen aus dem 15. Jahrhundert. Auch ausländische Besucher dürfen das Bad benutzen.Ein breiter Sandstrand führt von der Medina aus zum Erholungsgebiet. Direkt dahinter liegen die Läden, Restaurants, Nachtklubs, Bars und Cafés. Das Unterhaltungsangebot der Ferienhotels umfasst u. a. Diskotheken und Folkloreabende.Das hat eine der schönsten Gartenanlagen Tunesiens. Sie ist Schauplatz für Konzerte unter freiem Himmel, für Bühnenstücke von internationalem Rang und Folklore-Darbietungen.
ist eine moderne Stadt ca. 10 km östlich von Hammamet. Sie steht auf Ruinen aus punischer und römischer Zeit und hat ihre jahrhundertealte Tradition der Herstellung von Tontöpfen und feiner Keramik, Parfüm, Spitze und Lederwaren beibehalten. Jeden Freitag ist Markttag. Die Hotels und Ferienhäuser, die im traditionellen Stil gebaut sind, liegen nahe am wunderschönen Strand und den Geschäften und Freizeitanlagen. Weitere Informationen s. hat ein ganzjährig mildes Seeklima, eine leicht erreichbare Küste und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Cap Bon ist die Landzunge zwischen dem Golf von Tunis und dem Golf von Hammamet und ein großes Weinanbaugebiet, in dem auch Feigen, Oliven, Orangen, Zitronen und Getreide angebaut werden. Der ehemalige Palast des Bey von Tunis in ist in ein Kurzentrum umgewandelt worden, in dem Arthritis und Hautkrankheiten mit therapeutisch wirksamen Mineralwässern behandelt werden. Vom nahe gelegenen Fischerstädtchen aus kann man die Inselchen und erreichen.
liegt in der Waldregion am Rande des Kaps. Alljährlich überfliegen zahlreiche Zugvögel das Dorf, und jeden Frühling findet hier ein Fest der Falkner statt. Ganz in der Nähe ragen die Klippen bis zu 400 m hoch auf. hat eine große archäologische Ausgrabungsstätte aus der punischen Zeit. ist ein Fischerstädtchen mit Burgruine.Landeinwärts von Cap Bon liegen und (s. ).
Dieses zentrale Küstengebiet bietet eine Hügellandschaft und Gärten und Haine mit Oliven-, Granatapfel- und Mandelbäumen. Die Hügel enden in weißen Sandstränden, Felsenklippen und Unterwasserfelsen. In den Dörfern der steinigen Landschaft werden Oliven und Obst angebaut. In kleinen Museen sind Sammlungen mit jahrhundertealtem Goldschmuck zu sehen. Viele Handwerker in den Städten üben auch heute noch die Goldschmiedekunst aus. Diese Gegend ist auch für traditionelle Webstoffe bekannt. Besonders bemerkenswert sind die Baumwollstoffe von Ksar Hellal und die Wollstickereien von Mahdia und El Djem (s. ). In werden Filter aus Alfalfa hergestellt, die im ganzen Land für die Olivenpressen benutzt werden. Viele der Städte und Dörfer stehen auf Ruinen römischer und punischer Siedlungen. Die Museen von Sousse und El Djem beherbergen Sammlungen mit ungewöhnlichen Mosaiken, die den außergewöhnlichen Reichtum dieser Gegend während der römischen Herrschaft zeigen. Dieser Reichtum war einer der Gründe, der die Araber bewog, die größten Städte hier zu errichten – ein wichtiger religiöser Mittelpunkt, und heute ein beliebter Urlaubsort.
Tunesiens drittgrößte Stadt, ist eine bedeutende Hafenstadt und liegt in einer günstigen Position an der Ostküste. Die Sandstrände reichen bis zum 7 km entfernten im Norden und sind ideal für Pferde- und Kamelritte. Die meisten Hotels liegen außerhalb dieser modernen Stadt, deren Cafés, Bars, Diskotheken und ausgezeichnete Restaurants Alternativen zu den von den Hotels angebotenen Unterhaltungen und Folkloreabenden bieten. Imposante uralte Wehrgänge umgeben die Altstadt. Das aus dem 8. Jahrhundert gehört zu einer Kette von befestigten Klöstern, die gebaut wurden, um Nordafrika gegen Angriffe der Christen zu verteidigen. Von den Wachtürmen aus hat man einen guten Blick über die Medina und die Gartenterrasse des Museums – dessen faszinierende »Zeichentrick«-Mosaiken man gesehen haben muss.
ist ein Gartenstädtchen mit Jachthafen und einem Meisterschafts-Golfplatz. Viele Hotels haben große Rasenflächen, die zu den feinsandigen Stränden herabführen. Es gibt ausgezeichnete Möglichkeiten zum Hochseefischen.
24 km weiter südlich, ist ein kleiner Urlaubsort und bekannt für seine Moschee aus dem 10. Jahrhundert. Monastir ist eine Mischung aus alt und modern. Während der Hochsaison gibt es zahlreiche Feste und Pferderennen. Außerdem kann man auch ein Museum für Islamische Kunst besuchen.21 km weiter südlich liegt der Marktort Ein Teil der Bevölkerung ist jüdisch, und ihr traditioneller Schmuck gehört zu den faszinierendsten Ausstellungsstücken im kleinen Volksmuseum.
liegt 25 km weiter südlich an der Küste, ist ein Fischerstädtchen und Urlaubsort. Der allgegenwärtige Obaid Allah, bekannt als der Mahdi, baute Mahdia im 10. Jahrhundert zur Hochburg und Hauptstadt der Fatimiten-Dynastie auf.
Die Insel Djerba hat eine Größe von 514 qkm und ist über einen 6 km langen Damm mit dem Festland verbunden. Eine Fähre verkehrt regelmäßig, und es gibt einen Flughafen. ist die Marktstadt für die umliegenden Bauernhöfe und Dörfer. Es gibt ca. 40 Hotels an den Stränden. Mehrere Dörfer auf Djerba spezialisieren sich auf ein bestimmtes Produkt – in wird z. B. Keramik hergestellt, und in taucht man nach Naturschwämmen.
zwei bewohnte Inseln, und sind mit der Autofähre vom schönen aus erreichbar. Es gibt ein Feriendorf und mehrere Hotels. Die einzige vorhandene Industrie ist die Fischerei. Kerkennah ist bekannt für seine traditionellen und farbenfrohen Hochzeiten.
Die Oasen und (riesige getrocknete Salzseen) lassen eine eigenartige und unheimliche Atmosphäre entstehen. Die Chotts sind im Sommer weiß überkrustet (zu dieser Jahreszeit sind die Straßen am besten befahrbar) und erwecken den Eindruck unendlicher Weite. Trugbilder in Form von Palmen kann man manchmal am Nachmittag sehen. In den Oasen wachsen zahllose Dattelpalmen.Das leicht erreichbare ist eine im Süden gelegene Oase am Meer; man kann mit einer Pferde- durch die Straßen der Oase fahren. Gabès hat auch einen Hafen und ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge durch die zu den landeinwärts gelegenen Oasen und oder weiter südlich zur Sahara und den (s. ). Gafsa, etwa 160 km landeinwärts, ist eine Stadt mit rosaroten Mauern; eine Thermalquelle (30°C) verteilt sich über drei römische Zisternen. Der Zoo liegt am Stadtrand.
ist vielleicht die üppigste Oase des ganzen Landes. 200 Quellen bewässern Tausende der besten Dattelpalmen. Man kann auf einem Esel oder auf einem Kamel durch die Oase reiten. Die Gebäude wurden aus ungebrannten Ziegeln in einem geometrischen Muster gebaut. Tozeur hat einen internationalen Flughafen und wird oft, wie auch Nefta, mit einem Küstenort kombiniert als Pauschalreiseziel angeboten.
Die Stadt besteht aus sandfarbenen Häusern und liegt auf einem Hügel oberhalb der Oase. Trotz eines luxuriösen 4-Sterne-Hotels fühlt man sich wie in einer abgelegenen Grenzstadt. Nördlich von Tozeur und Nefta liegen die von Lehmwällen umgebenen Dörfer und Im Südosten, hinter Kebili, liegt an der , dem großen Sandsee der östlichen Sahara. Donnerstags wird der Kamelmarkt abgehalten, der, ebenso wie die -Zeremonie, äußerst schöne Fotos liefert – dieses Sahara-Fest findet jedes Jahr im Januar in der Nähe von Douz statt; man feiert den Beginn des saisonbedingten Abwanderns der Nomaden in die Wüste mit Ritualen wie Kamelringen und Dichterturnieren, Folkloretänzen und musikalischen Darbietungen.Mitunter sieht man eine »Wüstenrose«: kristallisierte Mineralien werden durch starke Sonnenbestrahlung zu blumenähnlichen Formen »gebacken«.
Jeder Ausflug in die Wüste muss sehr sorgfältig geplant werden; ein entsprechendes Fahrzeug, ausreichende Verpflegung, genug Wasser und ein erfahrener Führer sind lebensnotwendig (s. ). Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants findet man überall in Südtunesien. Gepflasterte Straßen und Sandwege ermöglichen die Fahrten zu Sehenswürdigkeiten.
Ein unterirdisches Hotel in einer Mondlandschaft, Höhlensiedlungen tief im Berg und wie gigantische Honigwaben anmutende Häuser in uralten steinernen Getreidesilos sind nur einige der faszinierenden Sehenswürdigkeiten, die man südlich von Gabès, Djerba oder Zarzis besuchen kann. Tunesien, und besonders der Süden des Landes, diente viele Male als Kulisse für Hollywoodfilme. Unter anderem wurden hier Teile der Filme () gedreht. Örtliche Veranstalter bieten Ausflüge zu den bekanntesten Drehorten an. Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrbüros erhältlich.
und andere Berberdörfer bestehen zum großen Teil aus in den Erdboden gegrabenen Vertiefungen: ein guter Schutz gegen Sommerhitze und raue Winterwinde. Es gibt sogar unterirdische Ölfabriken, in denen Kamele benutzt werden, um die Olivenpressen zu betreiben. Kuppeln, die über den Erdboden reichen, sind Zeichen für , Schreine heiliger Männer.Die Landschaft Matmatas besteht aus stark verwitterten kegelförmigen Hügelchen, die von engen Schluchten durchzogen werden, in denen hier und da Oliven- und Feigenbäume wachsen.Die Straße südöstlich von Gabès führt durch nach Diese Marktstadt hat ein eine befestigte Zitadelle, die von alten Getreidespeichern () umgeben ist; einige der Silos sind 2-3 Stockwerke hoch und z. T. bewohnt. Andere Ghorfas wurden zu Gasthäusern umgebaut oder sind kleine Läden, in denen man Silberschmuck der Beduinen kaufen kann. Auf einer Rundfahrt von Medenine nach Foum Tataouine kann man weitere Ksars besichtigen, einschließlich (14. Jh.), auf einer Bergspitze, mit einem kleinen Hotel und in einem Tal. Alle haben Höhlenwohnungen. Die Straße sollte mit einem Jeep befahren werden.Die schönsten Berg-Ksars sind südlich von und im Westen. Die Straße nach Chenini führt im Zickzack durch eine zimtfarbene Berglandschaft.Die Ausläufer der Sahara liegen südlich von und Einige örtliche Reiseunternehmen veranstalten Fahrten mit dem Landrover. Individualreisende sollten strengste Vorsorgemaßnahmen treffen, man kann in der Wüste sehr leicht die Orientierung verlieren. Es ist lebensnotwendig, den Posten der Nationalgarde in Medenine oder der nächstliegenden Stadt zu benachrichtigen. Reiseroute, Zeitdauer und Ziel der Fahrt müssen dem diensthabenden Offizier mitgeteilt werden; ein entsprechendes Fahrzeug muss mit ausreichend Wasser, Lebensmitteln, Reparatur- und Erste-Hilfe-Ausrüstung und Zelt ausgestattet sein. Es sollte nur ein erfahrener Führer mitgenommen werden, und es ist angebracht, genaue Wettervorhersagen einzuholen, besonders für längere Fahrten. Am besten macht man sich zusammen mit anderen Fahrzeugen auf den Weg und hinterlässt an jedem Gardeposten die Reiseroute.
in der Nähe von Djerba ist ein Urlaubsort mit einer Oase an der Küste, die aus rund 500.000 Palmen und 100.000 Olivenbäumen besteht.
Tunesien verfügt über eine große Zahl teilweise gut erhaltener Überreste punischer, römischer, byzantinischer und islamischer Siedlungen.Die bekannteste historische Stätte ist in der Nähe von Tunis, Stadt der legendären Königin Dido, die mit Rom um die Vorherrschaft im Mittelmeerraum rang.Wahrzeichen der kleinen weißgetünchten Stadt (40 km landeinwärts von Mahdia) ist das gut erhaltene Kolosseum. Die ockerfarbenen Außenwände sind 35 m hoch, einst gab es hier 30.000 Sitzplätze.
(50 km landeinwärts von Sousse) ist nach Mekka, Medina und Jerusalem die viertwichtigste Stadt des Islam. Sie wurde 670 n. Chr. von einem Anhänger des Propheten Mohammed gegründet, der viele wundersame Erscheinungen hatte und steht an der Stelle, an der eine Quelle entsprang. Es heißt, dass sieben Besuche in Kairouan einer Fahrt nach Mekka entsprechen. Der Vorhof der Großen Moschee (die auch von »Ungläubigen« besucht werden darf) soll an heiligen Tagen bis zu 200.000 Pilger aufnehmen können. Es gibt viele andere Moscheen und Schreine, die Große Moschee ist jedoch die heiligste Stätte. Der Gebetsraum wird von einem mehrfarbigen »Säulenwald« aus römischer, byzantinischer und arabischer Zeit getragen. Die 5 m hohe, kunstvoll geschnitzte Holzkanzel stammt aus dem 9. Jahrhundert, wie auch das Minarett mit 128 Stufen.
ist von Tunis oder Bizerte aus erreichbar und war bereits um 1100 v. Chr. eine phönizische Kolonie. Damit ist sie älter als Karthago, ihre Rivalin späterer Jahrhunderte. Durch ein großes Rundbogentor kann man den Marmorfußboden eines Palastes und den Rosmaringarten bewundern.
liegt 100 km südwestlich von Tunis. Das 168 n. Chr. von den Römern erbaute Theater hat 3500 Plätze und wird heute noch für Aufführungen klassischer griechischer Dramen und der benutzt. Das Kapitol soll das großartigste in Nordafrika sein.
südlich von Tabarka, hat viele interessante Sehenswürdigkeiten aus römischer, frühchristlicher und byzantinischer Zeit. Viele der besten Mosaiken sind ins Bardo-Museum nach Tunis gebracht worden, aber der »Jagdpalast« besitzt Mosaiken mit wilden Tieren und Jagdszenen sowie erkennbare Spuren des Speisezimmers, der Küche und des Schlafzimmers.
160 km landeinwärts von Sousse und Sfax, ist eine der größten archäologischen Stätten des Landes. Es gibt unzählige Ruinen römischer Tempel und Bäder, frühchristlicher Kirchen und byzantinischer Festungen.

Land & Leute
Essen & TrinkenDas tunesische Nationalgericht ist . ist ein Lammeintopf. Zu den Spezialitäten zählen auch Fischgerichte, z. B. (Meerbrasse) und oder (Teigtasche mit Eifüllung). Tunesische Gerichte sind oft mit Olivenöl zubereitet und mit Anis, Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Zimt, Safran, Minze, Orangenblüten oder Rosenwasser gewürzt. In Tunis und anderen großen Städten gibt es auch französische, italienische und andere europäische Restaurants. Normalerweise wird am Tisch bedient. Maurische Cafés mit traditionellem Dekor servieren ausgezeichneten türkischen Kaffee und Pfefferminztee mit Pinienkernen. Tunesien produziert ausgezeichnete Tafelweine, Sekt, Bier, Aperitifs und einheimische Liköre wie (aus Feigen destilliert) oder (Dattellikör).
NachtlebenVon Oktober bis Juni finden Theater- und Konzertveranstaltungen von einheimischen und ausländischen Ensembles statt. Internationale Gruppen treten in den Theatern von Tunis, Hammamet und Sousse auf. In den größeren Städten gibt es zahlreiche Kinos. Urlaubs- und Stadthotels haben oft Nachtklubs.
EinkaufstippsKupferwaren, Gegenstände aus Olivenholz, Lederwaren, traditionelle Kleidung (Kaftan, Djelaba, Burnus), Töpferwaren, Folklorepuppen, Stickereien, Kacheln, Silberwaren, emaillierter Schmuck und Teppiche. 08.00-12.00 und 16.00-19.00 Uhr im Sommer, 09.00-13.00 und 15.00-19.00 Uhr im Winter. An bestimmten Wochentagen finden in den der Städte und Dörfer Märkte statt, die genannt werden. Alle Produkte der Region werden angeboten. Es gibt auch Geschäfte (), in denen die Waren zu Festpreisen angeboten werden. Bei Bezahlung in Devisen erhält man in Läden 10% Rabatt. Auf Artikel, die in EU-Länder geschickt werden und deren Wert 2045 € nicht übersteigt, wird keine Steuer erhoben (hierfür ist ein -Formular erforderlich). Bei jedem Einkauf von mehr als 5 TD muss man sich eine Quittung geben lassen und diese zusammen mit den Umtauschquittungen der Banken bei der Ausreise vorzeigen.
Sportkann man in einem eigens hierfür eingerichteten Zentrum in Djebel Rassas, 25 km von Tunis entfernt. Segelflugzeuge und qualifizierte Ausbilder stehen zur Verfügung. Ausgezeichnete Golfplätze gibt es in Port el Kantaoui (in der Nähe von Sousse), Monastir (zwei), Tabarka, Tunis, Hammamet (zwei) und einer auf Djerba. und bieten sich an. Außerdem kann man beim Korallentauchen in Tabarka, beim Krakenfischen auf den Kerkennah-Inseln oder beim Schwammtauchen in Sfax, auf der Insel Djerba und im Golf von Gabès zusehen. In Tabarka, Monastir und Port el Kantaoui gibt es Ein Taucheranzug ist nur zwischen November und April nötig. Zum Tiefseefischen muss man die eigene Ausrüstung mitbringen und sich an Ort und Stelle über die Naturschutzbestimmungen informieren. Wer seine eigene Ausrüstung mitbringt, kann seine Atemgeräte in den Büros der in Megrine (7 km von Tunis entfernt) und Sfax auffüllen lassen. Im Falle eines Unfalls stehen die Dekompressionskammern des Flottenstützpunktes in Bizerte zur Verfügung. In Tunis gibt es drei öffentliche Schwimmbäder. Die meisten Hotels an der Küste haben geheizte Swimmingpools und Privatstrände. Zahlreiche Vogelarten finden in den Nationalparks einen geschützten Lebensraum. Die Korkeichenwälder von Ain Draham, der See und die Sümpfe von Ichkeul in der Nähe von Bizerte, die Felsenhügel und Steppen von Kef bis Kasserine und die Oasen und Wüsten im Süden des Landes haben alle ihre charakteristischen Vogelarten. Es gibt über 100 heiße Quellen in Tunesien, in erster Linie im Norden des Landes. In den größten Badeorten gibt es ausgebildetes Personal mit Kenntnissen verschiedener Kurmethoden. Näheres vom Fremdenverkehrsamt. Port el Kantaoui ist ein internationaler Hafen mit Liegeplätzen für 340 Boote, Hafenmeister, Tiefseenavigationsschule, Segelschule, Schiffsausrüstern, Bootsvermietung und Trockendock. Die Preise sind konkurrenzfähig, besonders für das Kielholen im Winter. Ein Jachthafen in Monastir hat ähnliche Einrichtungen. Ein weiteres Segel- und Wasserskizentrum mit Jachthafen ist . Der Jachthafen von Tabarka wurde vor kurzem fertiggestellt.
Veranstaltungskalender Lag B’Omer Wallfahrt nach La Griba, Djerba. Festival of the Sparrow Hawk, El Haouaria. Internationales Kathargo-Festival. Internationales Festival der Hammamet (Künstler-Festival). Coralis Festival (Unterwasserfotografie), Tabarka. Festival der Oasen (Kamelrennen), Tozeur; Sahara Duoz Festival (Wüsten-Folklore). Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. ).
Sitten & GebräucheZur Begrüßung gibt man sich die Hand. Gastfreundschaft spielt eine große Rolle, und kleine Geschenke der Anerkennung oder als Zeichen der Freundschaft sind immer willkommen. Kleidung darf zwanglos sein, aber im Hinblick auf den überwiegend islamischen Glauben der Bevölkerung sollten Frauen weder bloße Knie noch Schultern zeigen. Badekleidung gehört an den Strand. 10% für alle Dienstleistungen.

Wirtschaftsprofil
WirtschaftLandwirtschaft und Bergbausind die Grundlagen der Wirtschaft. Ein Drittel der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft und Fischerei beschäftigt. Die wichtigsten Agrarerzeugnisse sind Olivenöl, Datteln und Zitrusfrüchte. Es wird viel Phosphat, Eisen, Blei und Zink abgebaut. Tunesien ist viertgrößter Weltproduzent von Phosphaten und drittgrößter Exporteur von Phosphatdüngern. Außerdem exportiert das Land auch Erdöl in kleinen Mengen. Wichtigste Exportgüter sind Textilien, Erdölprodukte, Phosphate und Phosphatprodukte (vor allem Düngemittel) und elektromechanische Produkte. Ausgedehnte Strände und ein fast ganzjährig warmes Klima machen Tunesien zu einem beliebten Urlaubsziel. Der Dienstleistungssektor, einschließlich des Tourismus, hat einen Anteil von 55 % am Bruttoinlandsprodukt (BIP), gefolgt von der Industrie (rund 32 %) mit den beiden Hauptindustriezweigen Energiewirtschaft und Baugewerbe sowie Landwirtschaft und Fischerei (13,2 %) (Stand: 2005).Tunesien entwickelt sich wirtschaftlich erfolgreich. Das Land hat sich in Afrika und im Maghreb als Schwellenland eine Spitzenposition erarbeitet. Durch die Assoziation mit der EU will Tunesien in den Kreis der Industrieländer aufsteigen. Zwischen 1997 und 2001 ist das Bruttoinlandsproduktkontinuierlich gewachsen und verzeichnete eine durschschnittliche Zuwachsrate von 5,3 %. 2003 und 2004 lag die Zuwachsrate jeweils sogar bei 5,6 % und sank 2005 auf immer noch starke 4,3 %. Ein großes Problem stellt die seit Jahren hohe Arbeitslosigkeit dar (14,2 % für 2005), die vor allem die Jugendlichen betrifft. Die Inflationsrate lag 2005 bei 2,1 %. Tunesiens wichtigste Handelspartner sind die EU-Mitgliedsländer, vor allem Frankreich, Italien und Deutschland. Vereinte Nationen; Arabische Liga, Organisation der Afrikanischen Einheit, Union des Arabischen Maghreb (UMA), Blockfreienbewegung, Organisation der islamischen Konferenz, Weltbank und IWF, GATT/WTO
UmgangsformenIn Geschäftskreisen wird Arabisch oder Französisch gesprochen. Geschäftsleute, die diese Sprachen nicht beherrschen, sollten sich vor einem Termin erkundigen, ob ein Dolmetscher benötigt wird. Termine sollten vereinbart werden. Winter: Mo-Fr 08.00-12.30 und 14.30-18.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Sommer: Mo-Sa 08.00-13.00 Uhr.
Kontaktadressen Garnisonskirchplatz 1, D-10178 BerlinTel: (030) 278 90 70. Fax: (030) 27 89 07 49.E-Mail: Internet: Immeuble le Dôme, Rue du Lac Léman, TN-1053 Les Berges du LacTel: (71) 96 52 80. Fax: (71) 96 45 53.E-Mail: Internet: Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59. E-Mail: Internet: (Handelskammer) 1 Rue des Entrepreneurs, 1000 Tunis Tel: (071) 35 03 00. Fax: (071) 41 35 47 44. E-Mail: Internet: 63 Rue de Syrie, 1002 Tunis.Tel: (071) 79 21 44. Fax: (071) 78 24 82.E-Mail: Internet:
Konferenzen/TagungenDie folgende Organisation kann bei der Planung von Konferenzen und Tagungen in Tunesien behilflich sein: (s. ).

Klima
KlimaGanzjährig warm. Die besten Reisezeiten sind Frühling und Herbst. Im Landesinneren können die Temperaturen extrem ansteigen. Der Winter ist mild mit gelegentlichen Niederschlägen.
