Allgemeines
LageSüdeuropa.
Fläche301.323 qkm.
Bevölkerungszahl59.115.260 (2006).
Bevölkerungsdichte196 pro qkm.
HauptstadtRom. 2.561.180 (2006).
StaatsformRepublik seit 1946. Verfassung von 1948. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus () mit 630 Mitgliedern und Senat (Senato della Repubblica) mit 315 Mitgliedern. Wahl des Staatsoberhauptes alle 7 Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Nationale Einheit seit 1861. Italien ist EU-Mitglied.
GeographieItalien gliedert sich in die italienischen Alpen, die norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apenninenhalbinsel und zahlreiche Inseln. Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia und Capri sind wohl die bekanntesten. Die in Oberitalien gelegenen Alpen bilden eine natürliche Grenze zu Frankreich, der Schweiz, Österreich und Slowenien. Im Süden, Südwesten und Südosten wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. Die Apenninen, die eine Höhe bis zu 2910 m erreichen, durchziehen die gesamte Halbinsel. umfasst die Alpen, die fruchtbare, dicht besiedelte Po-Ebene und den ligurisch-etruskischen Teil der Apenninen. In der Region Piemonte und Val d’Aosta liegen einige der höchsten Berge und schönsten Skigebiete Europas. Zahlreiche Gebirgsflüsse fließen von den Bergen zur Po-Ebene und durchziehen das italienische Seengebiet (Lago Maggiore, Lago di Como und Lago di Garda sind die bekanntesten). Die Po-Ebene besteht überwiegend aus fruchtbarem Schwemmland. Der Po, der größte Strom Italiens, mündet im Osten in die Adria. liegt im nördlichen Teil der italienischen Halbinsel. Die Landschaft der Toskana ist sehr abwechslungsreich; schneebedeckte Berge (Appennino Toscano), saftiges grünes Land, Hügel, Sandstrände und zahlreiche Inseln in Küstennähe erwarten den Besucher. Die Region Marche, zwischen den Apenninen und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen, fruchtbaren Ebenen. Die gebirgigen (Verwaltungsbezirke) der Abruzzen grenzen im Norden an die Marche, das südlich der Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Puglia. Lazio und Campania liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze. Umbria, das »grüne Herz Italiens«, besteht aus Hügeln und weiten Ebenen. reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf von Neapel und zieht sich an der felsigen Küste entlang bis zur Grenze nach Kalabrien hin. In der Campania gibt es niedrige Berge mit flachen Küstenregionen. Die süditalienischen Apenninen sind niedriger als die nördlichen, die Appennino Neapolitano gehen langsam in das sanfte Hügelland der Umgebung von Sorrent über. Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen Meer gehören ebenfalls zur Campania. In Apulien prägen vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild. In Süditalien gibt es noch aktive Vulkane, der Vesuv, östlich von Neapel, ist einer der größten Vulkane Europas. Kalabrien, die »Stiefelspitze«, ist waldreich und dünn besiedelt.
SpracheAmtssprache ist Italienisch. Südtirol ist offiziell zweisprachig, es wird überwiegend Deutsch gesprochen. Ladinisch ist z. T. Schulsprache in Trentino. In den Grenzgebieten zu Frankreich und zur Schweiz von der italienischen Riviera bis zum Gebiet nördlich von Mailand wird Französisch gesprochen, Slowenisch in Triest und Gorizia. Auf Sardinien spricht man in einigen Gegenden Katalanisch. In Ferienorten und größeren Städten wird z. T. Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen.
Religion90% römisch-katholisch; protestantische, jüdische und muslimische Minderheiten.
OrtszeitMEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Netzspannung125 V oder 220 V, 50 Hz.
RegierungschefRomano Prodi, seit April 2006.
StaatsoberhauptGiorgio Napolitano, seit Mai 2006.
HinweisAuf dem fruchtbaren Sizilien gibt es zahlreiche Vulkane und große Lavafelder. Der Küste sind einige kleine Inseln vorgelagert. Die Landschaft von Sardinien (Sardegna) besteht aus hohen Bergen und schönen Sandstränden. In Küstennähe liegen zahlreiche felsige Inseln.

Reisepass/Visum
Anmerkung(a) Italien ist Unterzeichner und Anwender des (b) Die folgenden Bestimmungen gelten auch für San Marino und Vatikanstadt.
ReisepassAllgemein erforderlich. Staatsangehörige eines EU-Landes können mit einem gültigen oder seit höchstens einem Jahr ungültig gewordenen Reisepass einreisen. Alle anderen Nationalitäten benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate gültig sein muss. Staatsbürger folgender Länder können mit einem gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:(a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;(b) Kroatien, Liechtenstein und San Marino. Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: ) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen. Bis spätestens zum 28. Juni 2009 sollen in allen EU-Reisepässen biometrische Daten gespeichert sein. Neben dem Passfoto werden auf einem Chip zwei Fingerabdrücke hinterlegt, auf die alle EU-Staaten Zugriff haben sollen.
Einreise mit Kindern Deutscher Kinderausweis oder Eintragung im elterlichen Reisepass für Kinder unter 16 Jahren (ab 10 Jahren mit Lichtbild) oder Personalausweis oder Kinderreisepass. Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen. Eintragung im elterlichen Reisepass für Kinder unter 16 Jahren (ab 10 Jahren mit Lichtbild) oder Personalausweis oder Reisepass. In Österreich wurde am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto) für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch nicht von jedem Land akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz der Kindermiteintragung. Eintragung im elterlichen Reisepass für Kinder unter 16 Jahren (ab 10 Jahren mit Lichtbild) oder Identitätskarte oder Reisepass. Der Miteintrag der Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im elterlichen Pass des Modells 85 ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig. Ab diesem Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten auch eine polizeilich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten mitführen. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab. Z.B. verlangt auf allen Flügen für alle Passagiere Lichtbildausweise, d.h. auch für Kinder unter 16 Jahren.
VisumAllgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen:(a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder und Schweiz;(b) Andorra, Argentinien, Australien, Brasilien, Brunei, Chile, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Hongkong (VR China), Island, Israel (mit einem von israelischen Behörden ausgestellten Reisepass ist allerdings ein Visum erforderlich), Japan, Kanada, Korea (Süd), Kroatien, Liechtenstein, Macau (VR China), Malaysia, Mexiko, Monaco, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, San Marino, Singapur, Uruguay, USA, Vatikanstadt und Venezuela;(c) Staatsangehörige aller nicht aufgeführten Länder, die eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land besitzen.
TransitTransitreisende, die innerhalb von 48 Std. weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, benötigen kein Transitvisum. Diese Regelung gilt nicht für Staatsbürger von Afghanistan, Äthiopien, Bangladesch, Eritrea, Ghana, Irak, Iran, Kongo (Dem. Rep.), Nigeria, Pakistan, Senegal, Somalia und Sri Lanka, die auf jeden Fall ein Transitvisum benötigen.
Schengen-VisumStaatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. Deshalb werden bei den italienischen Vertretungen in Deutschland und Österreich Visa nur mehr in Individualfällen ausgestellt.
VisaartenTransitvisum und Einreisevisum (Touristen- oder Geschäftsvisum).
Gültigkeitsdauer Maximal 3 Monate Aufenthalt vom Tag der Ausstellung an. Maximal 5 Tage (Einreisetag zählt mit).
AntragstellungKonsulat bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. ).
BearbeitungszeitUnterschiedlich. Einzelheiten von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. ).
EinreisebeschränkungenDie Regierung von Italien verweigert Inhabern von somalischen Reisepässen den Transit und die Einreise, wenn diese nach dem 1. Januar 1991 ausgestellt oder erneuert wurden.
UnterlagenJe nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen. (s. ). (a) gültiges Reisedokument (z. B. Reisepass), im dem das Visum angebracht werden kann. Die Dauer der Gültigkeit dieses Reisedokuments muss jene des Visums um drei Monate überschreiten. (b) Ggf. alle Dokumente, die den Zweck (z. B. Einladung von Privatpersonen oder Firmen, ärztliches Attest und Terminvereinbarung beim behandelnden italienischen Arzt oder in einem italienischen Krankenhaus) und die Bedingungen des geplanten Aufenthalts (z. B. Hotelreservierung) rechtfertigen. Diese Unterlagen sind normalerweise nur im Original beweiskräftig. (c) Dokumente, die beweisen, dass der (eingeladene) Ausländer über ausreichende Mittel zur Bestreitung der Kosten für Aufenthalt und Rückreise sowie für eventuelle Kosten für seine ärztliche Versorgung verfügt, ggf. in Form einer Kostenübernahmeverpflichtung; (wenn der Ausländer keinen Kreditnachweis liefern kann, muss er ca. über 36 € pro geplanten Aufenthaltstag verfügen, wenn er privat untergebracht ist, und über 50 € pro geplanten Aufenthaltstag, wenn er im Hotel logiert. (d) Dokument, das beweist, dass der Ausländer auf individueller oder kollektiver Grundlage Inhaber einer die Kosten für die Rückführung aus ärztlichen Gründen, die dringende ärztliche Behandlung und/oder Krankenhausversorgung deckenden gültigen Reiseunfallversicherung ist. Grundsätzlich muss der Antragsteller eine Versicherung im Wohnsitzstaat abschließen. Wenn der Gastgeber eine Versicherung für den Antragsteller abschließt, so muss er dies im eigenen Wohnsitzstaat tun. Die abgeschlossene Versicherung muss für das gesamte Gebiet der Schengen-Staaten und für die ganze Dauer des Aufenthalts gelten. Die Versicherung muss eine minimale Deckung von 30.000 € aufweisen. Die Übernahmeverpflichtungen, die am diplomatischen oder konsularischen Posten vorgelegt werden, sind nur gültig, wenn gleichzeitig damit ein Dokument vorgelegt wird, aus dem hervorgeht, dass der Bürge die italienische Staatsangehörigkeit besitzt oder sich unbegrenzt in Italien aufhalten darf (z. B. Kopie des Personalausweises), sowie ein Lohnzettel oder Dokumente, die die Einkünfte und die Zahlungsfähigkeit des Bürgen bestätigen. (e) Visumgebühr. (f) 2 Lichtbilder. (g) 1 ausgefülltes Antragsformular.
Einreise mit Haustieren benötigen ein Gesundheitszeugnis, das bestätigt, dass das Herkunftsland des Vogel frei von der Papageienkrankheit ist und dass das Tier 6 Monate lang vor der Einreise unter staatlicher Quarantäne stand.Für andere (z.B. Hamster, kleine Fische, Schildkröten und Kanarienvögel) bestehen keine Vorschriften. Es können maximal 5 Kleintiere ohne Formalitäten eingeführt werden. benötigen einen Heimtierausweis (pet pass) und müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Für gilt die folgende Vorschrift:Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden.Für (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis (pet pass), der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.

Geld
Währung1 Euro = 100 Cents. €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
GeldwechselReiseschecks, Schecks und Fremdwährungen können bei Banken, an Bahnhöfen, auf Flughäfen und in vielen großen Hotels gewechselt werden (normalerweise zu einem ungünstigeren Wechselkurs).
ec-/Maestro-Karte/SparcardMit ec-/Maestro-Karte und Pin-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und Pin-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.
Kreditkarten und alle gängigen internationalen Kreditkarten werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks Werden fast überall angenommen.
DevisenbestimmungenReisen innerhalb und außerhalb der EU: Die Ein- oder Ausfuhr von Beträgen über 12.500 € oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung muss auf einem speziellen Formular (V2) deklariert werden. Ab dem 15. Juni 2007 müssen Reisende, die in die EU einreisen oder aus ihr ausreisen und Barmittel von 10.000 € oder mehr (oder den Gegenwert in anderen Währungen oder anderen leicht konvertiblen Werten wie auf Dritte ausgestellte Schecks) mit sich führen, diesen Betrag bei den Zollbehörden anmelden.
Öffnungszeiten der BankenMo-Fr 08.30-13.30 und 14.30-16.00 Uhr.

zollfrei einkaufen
zollfrei einkaufenDie folgenden Artikel dürfen bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern zollfrei nach Italien eingeführt werden:200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g Tabak;2 l Wein;1 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 22%) oder 2 l Spirituosen (Alkoholgehalt unter 22%);50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;500 gr Kaffee oder 200 gr Kaffeeextrakt;100 gr Tee oder 40 gr Teeextrakt;Geschenke bis zu einem Wert von 175 € (90 € Personen unter 15 J).
EinfuhrverbotPsychopharmaka, medizinische Produkte, Waffen, Sprengstoff, unter Naturschutz stehende Pflanzen, Pflanzenteile und Tiere. Aus Ländern, in denen die Geflügelpest aufgetreten ist, ist die Einfuhr von Vögeln, Eiern und anderen Produkten vom Geflügel sowie Federn oder unbehandelten Jagdtrophäen in die Europäische Union (EU) verboten. Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).
AnmerkungTabakwaren und Alkohol können nur von Personen ab 17 Jahren eingeführt werden.
Duty-free-Verkauf in der EU Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern (s.o.).
Warenverkehr innerhalb der EUDer Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Und die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. Für Reisende aus den neuen EU-Ländern außer Malta und Zypern bestehen bis zur Einführung einer Mindestverbrauchsteuer für die Einfuhr von Tabakwaren in die alten EU-Länder länderspezifische Übergangsregelungen, die mit den jeweiligen erlaubten Einfuhrmengen aus Nicht-EU-Ländern identisch sind.Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen: 800 Zigaretten (nur Personen ab 17 J.); 400 Zigarillos (nur Personen ab 17 J.); 200 Zigarren (nur Personen ab 17 J.); 1 kg Tabak (nur Personen ab 17 J.); 10 Liter hochprozentige Alkoholika (nur Personen ab 17 J.); 10 Liter alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops) (nur Personen ab 17 J.);20 Liter mit Alkohol angereicherter Wein (z. B. Port oder Sherry) (nur Personen ab 17 J.); 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) (nur Personen ab 17 J.); 110 Liter Bier (nur Personen ab 17 J.); 10 kg Kaffee (nur Personen ab 15 J.); Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist. Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 20 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet. Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe. Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der .)

Gesetzliche Feiertage
AnmerkungZusätzlich werden zahlreiche Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen abgehalten. Geschäfte bleiben meist geöffnet: (Torino)/(Genova)/(Firenze): 24. Juni (Johannes der Täufer). (Milano): 7. Dez. (St. Ambrosius). (Venezia): 25. April (St. Markus). 4. Okt. (St. Petronius). (Napoli): 19. Sept. (St. Gennaro). 6. Dez. (St. Nikolaus). 15. Juli (St. Rosalia). (Roma): 29. Juni (St. Petrus). 2. Juli und 16. Aug. (Palio-Pferderennen). (Trieste): 3. Nov. (St. Giusto).
FeiertageNeujahr. Dreikönigsfest. Ostermontag. Tag der Befreiung. Tag der Arbeit. Jahrestag der Republik. Mariä Himmelfahrt. Allerheiligen. Siegestag (1. Weltkrieg). Mariä Empfängnis. Weihnachten. St. Stephans-Tag. Neujahr. Dreikönigsfest. Ostermontag. Tag der Befreiung. Tag der Arbeit. Jahrestag der Republik. Mariä Himmelfahrt. Allerheiligen. Mariä Empfängnis. Weihnachten. St. Stephanstag.
FeiertageZusätzlich werden zahlreiche Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen abgehalten. Geschäfte bleiben meist geöffnet: (Torino)/(Genova)/(Firenze): 24. Juni (Johannes der Täufer). (Milano): 7. Dez. (St. Ambrosius). (Venezia): 25. April (St. Markus). 4. Okt. (St. Petronius). (Napoli): 19. Sept. (St. Gennaro). 6. Dez. (St. Nikolaus). 15. Juli (St. Rosalia). (Roma): 29. Juni (St. Petrus). 2. Juli und 16. Aug. (Palio-Pferderennen). (Trieste): 3. Nov. (St. Giusto).

Gesundheit
Vorsichtsmaßnahmen Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Die (FSME) wird von April bis Oktober in der ländlichen Umgebung um Trient und Florenz durch Zecken übertragen. Gegen diese Krankheit ist eine Impfung möglich. und kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Die durch Schmetterlingsmücken übertragene kommt vor allem in Süditalien und auf den Mittelmeerinseln vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
GesundheitsvorsorgeFür Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die (). Die regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Seit dem 1. 1. 2006 ersetzt die das bisherige Formular E 111. In der ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Aushelfender Träger ist die italienische Krankenkasse des Nationalen Gesundheitsdienstes. Anschriftenverzeichnisse von Vertragsärzten liegen in den -Niederlassungen in sehr vielen Städten aus. Kostenlose Behandlung ist ausschließlich beim Vertragsarzt gewährleistet. Im Allgemeinen muss man jedoch einen Teil der Arzneimittelkosten selbst tragen. Außerhalb der Dienstzeiten sollte man sich an den wenden, der in größeren Orten eingerichtet ist.In Italien gibt es zahlreiche Kurbäder, die teilweise aus der Römer-Zeit stammen. Die bekanntesten sind: Abano Terme und Montegrotto Terme (Venetien), Acqui Terme (Piemont), Chianciano und Montecatini Terme (Toskana), Fiuggi (Latium), Porretta Terme und Salsomaggiore Terme (Emilia-Romagna), Sciacca (Sizilien) und Sirmione (Lombardei). In Meran (Südtirol) wird eine spezielle Traubenkur angeboten. Weitere Informatione zu Kurbädern in Italien ist auch vom Italienischer Verband der Kurbäder- und Heilwasserindustrien, La , erhältlich.
VogelgrippeIm Februar 2006 wurde das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus in der Europäischen Union nachgewiesen. In Italien sind mehrere Schwäne an der Grippe gestorben. Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Anmerkung In ländlichen Gebieten ist das Leitungswasser z. T. nicht trinkbar, »Acqua Non Potabile« bedeutet »Kein Trinkwasser«. Im Zweifelsfall abgefülltes Wasser trinken, vor allem zur Umgewöhnung zu Beginn des Aufenthaltes.
Aktueller HinweisZurzeit grassiert eine welle in vielen Ländern Europas. Bei geplanten Reisen nach Italien sollten vor allem ältere und chronisch kranke Menschen über eine Grippeschutzimpfungen nachdenken.

Reiseverkehr - National
EinleitungDer (Internet: ) in Bari Palese wurde 2005 neu eröffnet. Der neue Flughafen bedient nationale Verbindungen. Es gibt über 30 Flughäfen. Nähere Auskünfte erteilen die Fluggesellschaften oder das Fremdenverkehrsamt ENIT (s. ).
Flugzeug und andere Fluggesellschaften fliegen alle größeren Städte des Landes an.
Inland-FlughäfenDer (Karol Wojtyla) (Internet: ) in Bari-Palese wurde 2005 neu eröffnet. Der neue Flughafen bedient nationale Verbindungen. Ein Busshuttle fährt in die Innenstadt. Es gibt über 30 Flughäfen. Nähere Auskünfte erteilen die Fluggesellschaften oder das Fremdenverkehrsamt ENIT (s. ).
SchiffItaliens wichtigste Hafenstädte sind Genua, Venedig, La Spezia, Neapel, Messina, Bari, Pescara, Ancona, Triest, Palermo, Catania, Livorno und Brindisi. Zahlreiche Auto- und Passagierfähren verbinden die Hafenstädte ganzjährig.Folgende Schifffahrtsgesellschaften bedienen die italienischen Landesteile und Inseln:- Sardinien: u.a. , , ;- Sizilien: u.a. , , , , (Internet: ), ;- Isola di Capri: u.a. , (Internet: ), , , ;- Isola di Ischia: u.a. , , ;- Sorrent: (Internet: ), , , , , ;- Äolische/Liparische Inseln: u.a. , ;- Italien - Korsika: u.a. , , ;- Isola d’Elba: u.a. , (Internet: );- Isola del Giglio: (Internet: ), ;- Inseln Tremiti: u.a. (Internet: );- Isola Capraia/Gorgona/Pianosa: ;- Pantelleria: u.a., ;- Pontinische Inseln: ;- Ustica: , (Internet: );- Lampedusa: , ;- Egadi: .
BahnDie italienische Eisenbahngesellschaft (Internet: ) verfügt über ein umfangreiches Schienennetz. Die Fahrpreise sind günstig und richten sich im Regionalbereich nach Kilometerzonen. Neben der Staatsbahn gibt es mehrere regionale Eisenbahngesellschaften, deren Züge vor allem auf Kurz- und Schmalspurstrecken fahren. Von Palermo und Catania/Siracusa auf Sizilien gibt es regelmäßige Verbindungen zum italienischen Festland. Auf Sardinien verkehren täglich mehrere Züge zwischen Cagliari, Porto Torres und Olbia. Es gibt Autoreisezüge der italienischen Eisenbahn. Weitere Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt (s. ) oder dem und anderen Automobilclubs. Eine Sonderfahrkarte für im Ausland ansässige Passagiere ist der . Seine Gültigkeit beträgt zwischen 3 und 10 Tagen innerhalb von zwei Monaten und er kann bis zu sechs Monaten vor Reiseantritt gekauft werden. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Vor jedem Reisetag muss das Datum im entsprechenden Feld im Pass eingetragen werden. Genutzt werden dürfen Regionalzüge, Expresszüge, ICs, ECs, IntercityNight- und EuroNight-Züge sowie der Eurostar Italia (zuschlagspflichtig). Das Angebot sieht auch Ermäßigungen, wie z.B. Hotel-Rabatte vor. Auch im Angebot ist der für Jugendliche von 12 bis zu 26 Jahren und der für Gruppen von 2 bis zu 5 Personen. Weitere Informationen unter anderem auch von der Website (s. oben).
Bus/PkwDas italienische Straßennetz hat eine Länge von über 300.000 km mit mehr als 6000 km Autobahn. Auf der Autobahn A 1 (Bologna - Florenz) wurde der neue, 19 Kilometer lange, Abschnitt zwischen Sasso Marconi und La Quercia für den Verkehr freigegeben. Für die Benutzung der meisten Autobahnen muss eine bezahlt werden (ausgenommen die Strecken Salerno – Reggio Calabria, Palermo – Catania und Palermo – Mazara del Vallo). Die Maut für italienische Autobahnen wird mit zwei verschiedenen Systemen berechnet: Bei der Mehrzahl der Autobahnen gilt das , bei dem sich die Gebührenhöhe nach der Streckenlänge richtet. Man zieht bei der Einfahrt eine Mautkarte. Beim wird ein Pauschalbetrag bezahlt. Gezahlt werden kann in bar, mit gängigen Kreditkarten, mit der ec-/Maestro-Karte oder mit der , die bei den ADAC-Geschäftsstellen erhältlich ist. Am einfachsten lassen sich die Mautgebühren mit dem (Internet: ) bezahlen. Zahlreiche schließen zwischen 12.00 und 15.00 Uhr, man sollte sich vorher nach den regionalen Öffnungszeiten erkundigen. Bleifreies Benzin ist an fast jeder Tankstelle erhältlich. Informationen über das italienische Straßennetz sind auch von der (Internet: ) erhältlich.Die -Auslands-Notrufstation in Mailand bietet -Mitgliedern und Inhabern eines -Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation ist rund um die Uhr besetzt (Tel: (02) 66 15 91. Internet: ). Langstreckenbusse verkehren zwischen Ortschaften und Städten. Die regionalen Busliniennetze sind sehr gut, auch auf Sardinien und Sizilien. In abgelegeneren Gebieten sorgen Bahnen und Busse für ausreichende Verbindungen - man sollte sich jedoch immer nach den Fahrplänen erkundigen, da manche Busse nur frühmorgens und abends verkehren und der Betrieb sonntags mitunter stark eingeschränkt ist. Können in fast allen Städten und Urlaubsorten von italienischen und internationalen Verleihfirmen gemietet werden. Preise und Konditionen sind unterschiedlich. Die örtlichen Mietwagenfirmen bieten in der Regel günstigere Preise. Viele Mietwagenagenturen haben Schalter am Flughafen oder Informationsstände in Hotels. und findet man in Rom. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die die Unfallaufnahme erleichtern. Fahrzeugpapiere müssen mitgeführt werden; ist das Fahrzeug nicht Eigentum des Fahrers, so muss dieser im Besitz einer Benutzungsvollmacht sein. Nationaler Führerschein bzw. EU-Führerschein (empfohlen, da es in der Vergangenheit vorkamm, dass der nationale Führerschein nicht anerkannt wurde) und nationale Zulassung ausreichend. Motorräder können ohne besondere Zollformalitäten vorübergehend eingeführt werden. Ein Führerschein oder Motorradführerschein wird für Motorräder über 49 ccm benötigt. Jugendliche Mopedfahrer bis 18 Jahre benötigen einen Führerschein für Leichtkrafträder.Alle Fahrzeuge müssen ein rotes Warndreieck mitführen. Das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten - was bei Panne oder Unfall der Fall ist. Tagsüber muss jederzeit das Abblendlicht eingeschaltet sein.Straßenbahnen haben Vorfahrt. Promillegrenze: 0,5 ‰.Parkverbot an schwarz-gelb und gelb markierten Bordsteinen. Anschnallpflicht.Telefonieren während der Fahrt ist nur mit einer Freisprecheinrichtung gestattet.Privates Abschleppen ist auf italienischen Autobahnen verboten. Der Pannendienst ist unter der Rufnummer 116 zu erreichen, Standort, Wagennummer und Wagentyp angeben.Motorradfahrer und ihre Beifahrer müssen einen Helm tragen, der der europäischen DIN-Norm entspricht. Werden sie ohne genormten Helm angetroffen, wird das Motorrad für 30 Tage konfisziert und ein Bußgeld wird fällig. in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h, auf Landstraßen: 90 km/h, auf Schnellstraßen: 110 km/h,auf Autobahnen: 130 km/h (110 km/h bei Regen), auf dreispurigen Autobahnen: 150 km/h in den gekennzeichneten Abschnitten (allerdings nur bei günstigen Wetterbedingungen). Strafmandate aller Art müssen sofort bezahlt werden. Die Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen sind sehr hoch.
StadtverkehrAlle Städte und Großstädte (Rom, Mailand, Neapel, Turin, Genua und Venedig) haben ein gutes öffentliches Nahverkehrssystem. (): In Rom gibt es zwei U-Bahnlinien. Die U-Bahnen fahren So-Fr 05.30-23.30 Uhr und samstags 05.30-00.30 Uhr. Die Linie Metropolitana A führt von Battistini über Stazione Termini nach Anagnina, die Linie Metropolitana B verkehrt über Stazione Termini zwischen Rebibbia und dem Messegelände (EUR, Via Laurentina). Mailand und Turin haben ebenfalls eine U-Bahn. In Rom gibt es acht Straßenbahnlinien, das Liniennetz umfasst 28 km. Mailand, Neapel und Turin haben ebenfalls ein Straßenbahnnetz. Buslinien verkehren in allen Städten und Großstädten. Das umfangreiche Busliniennetz in Rom wird durch U-Bahn und Straßenbahnen ergänzt. gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel und ermöglichen es dem Fahrgast, innerhalb von 75 Minuten beliebig oft umzusteigen. Tages- oder Wochenkarten kann man von Fahrkartenautomaten am Straßenrand, an Haltestellen, auf Bahnhöfen, in Tabakläden, bei Kiosks, Cafés, Hotels oder in Reisebüros kaufen. Für Touristen bieten sich das , gültig an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen, sowie das , gültig an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen, Straßenbahnen und in Regionalzügen. Informationen sind vom Informationsbüro der -Auskunftsstelle (Internet: ) gegenüber dem Bahnhof erhältlich. In einigen Städten fahren auch Oberleitungsbusse. In den größeren Städten kauft man die Fahrkarten in der Regel vor Fahrtantritt am Automaten oder in Geschäften. Im Bus entwertet ein Automat die Fahrscheine. Sammelfahrscheine (Heftchen mit fünf Fahrscheinen) können ebenfalls im Voraus gekauft werden. In den meisten Städten gibt es einen Einheitstarif. In Rom sind Taxis teuer und es wird ein Zuschlag für Nachtfahrten, Gepäck und telefonische Bestellung berechnet. Die Tarife sind auf einer Liste mit englischer Übersetzung verzeichnet. Taxis können an bestimmten Sammelstellen gestoppt oder telefonisch bestellt werden. Taxis ohne Taxameter benutzt man besser nicht. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, die Rechnung sollte aber aufgerundet werden. Auf einer Stadtrundfahrt erhält man einen Eindruck der vielen Sehenswürdigkeiten. In Rom kann man auch in einer Pferdekutsche durch die Stadt fahren. In Venedig können Besucher in gemieteten Booten oder Gondeln die Kanäle der Stadt befahren – öffentliche Fähren sind allerdings billiger. An weißen Bordsteinstreifen kann gratis geparkt werden, an blauen Streifen ist das Parken gebührenpflichtig und an schwarz-gelben Streifen ist das Parken verboten. Gelbe Parkflächen sind reserviert für Autobusse, Taxis etc. In manchen Städten gibt es ausgewiesene grüne Parkflächen. Dort besteht an Werktagen Parkverbot von 08.00-09.30 Uhr und von 14.30-16.00 Uhr.
Anmerkung (Stadtverkehr)In Bologna wird seit 2006 eine Innenstadtmaut erhoben. Die Städte Mailand, Rom und Turin wollen dem Beispiel folgen.
FahrzeitenVon Rom zu den anderen größeren Städten Italiens (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Reiseverkehr - International
FlugzeugItaliens nationale Fluggesellschaft heißt (Internet: ). Von Deutschland aus gibt es Direktverbindungen zu allen großen italienischen Städten, u.a. Rom, Bologna, Florenz, Neapel, Palermo, Mailand und Venedig. Flugverbindungen auch von Wien, Genf und Zürich. fliegt von Berlin-Tegel nach Verona.Italien wird auch von (Internet: ) und (Internet: ) angeflogen. fliegt zweimal täglich ab Straßburg nach Mailand-Malpensa. fliegt von den meisten deutschen Großstädten, ab Linz, Salzburg und Wien sowie ab Zürich nach Rom und Mailand/Bergamo. Außerdem werden Flüge von Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden und München nach Rimini, ab Berlin nach Neapel, ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Nürnberg und Wien nach Brindisi, ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Leipzig-Halle, München und Wien nach Lamenzia Terme, von verschiedenen deutschen Städten sowie von Wien nach Catania und/oder Palermo auf Sizilien und von Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Nürnberg und Wien nach Olbia auf Sardinien angeboten. verbindet München mit zahlreichen Destinationen in Italien, außerdem fliegt Air Dolomiti von Frankfurt und Wien nach Verona. fliegt von Berlin-Tegel nach Mailand-Linate sowie von Zürich über Neapel nach Catania. fliegt von einigen deutschen Städten nach Italien. fliegt ab Berlin-Schönefeld nach Neapel, Rom, Venedig, Pisa, Mailand-Malpensa sowie Olbia/Sardinien und bedient die Strecken Dortmund – Rom, Dortmund – Mailand-Malpensa sowie Basel – Rom, Basel - Neapel, Genf Rom und Genf - Sardinien (Olbia und Cagliari). fliegt ab Köln/Bonn nach Bologna, Lamenzia Terme, Mailand, Rom, Verona und Sardinien sowie ab Stuttgart nach Lamenzia Terme und Rom. fliegt ab Zürich nach Italien. fliegt ab Friedrichshafen, München und Zürich nach Elba und ab Friedrichshafen auch nach Venedig, Neapel und Olbia/Sardinien. fliegt ab Karlsruhe/Baden nach Rom und Pisa, ab Hamburg nach Mailand und Pisa sowie ab Frankfurt-Hahn zu einigen Großstädten Italiens. fliegt auch ab Bremen nach Pisa, Verona und Venedig, ab Düsseldorf nach Rom sowie ab Weeze nach Alghero/Sardinien und Venedig. verbindet zahlreiche deutsche Städte mit italienischen Destinationen.
Internationale FlughäfenAlle Flughäfen bieten: Duty-free-Shop, Mietwagenschalter, Bank/Wechselstube, Bars, Restaurants, Tourist-Information und Geschäfte. Weitere Einrichtungen sind aufgeführt.(Fiumicino) (Internet: ) liegt 26 km südwestlich der Stadt (Fahrzeit 30-55 Min.). Über Terminal B werden vor allem Flugverbindungen zu und von anderen europäischen Destinationen abgewickelt. Es gibt täglich halbstündliche Expresszüge () zum Termini-Hauptbahnhof von Rom (Fahrzeit: 35 Min.). Eine langsamere Zugverbindung (nach ‘Roma Tiburtina’ oder ‘Fara Sabina’) fährt alle 15 Minuten ab und hält an mehreren Haltestellen auf der Strecke ins Stadtzentrum zum Tiburtina-Bahnhof. Der Zug nach ’Orte’ verkehrt stündlich. Zwischen 01.15-05.00 Uhr gibt es einen Nachtbus zum Tiburtina-Bahnhof, der vor der internationalen Ankunftshalle abfährt. Ein Ticket kostet 5 €. Taxis ins Stadtzentrum stehen jederzeit zur Verfügung; man sollte nur die weißen lizenzierten Taxis mit Taxameter benutzen. Ein Flughafenzuschlag wird berechnet. Eine Taxifahrt in das Stadtzentrum kostet ca. 60 €, Fahrtzeit ca. 50 Min. Restaurant, Wechselstube und Erste Hilfeeinrichtung sind 24 Stunden geöffnet. Apotheke, Post, Hotelreservierungsschalter, Snackbars.(Ciampino) (Internet: ) liegt 32 km außerhalb der Innenstadt (Fahrzeit: 20-25 Min.). Café. Busverbindung zur U-Bahnstation Anagnina, von wo alle 12 Min. eine U-Bahn zum Termini-Hauptbahnhof fährt. Taxistand. Eine Taxifahrt in die Stadt kostet ca. 30 €.(G. Marconi) Marconi) (Internet: ) liegt 6 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit: 25 Min.). Flughafenbusverbindung alle 30 Minuten, Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit: 20 Min.; Fahrtkosten: ca. 13 €). Businesslounge.(Cristoforo Colombo, Sestri) (Internet: ) liegt 7 km westlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Stündliche Busverbindung zum Hauptbahnhof (Fahrzeit: 20 Min.), Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrzeit: 30 Min.; Fahrtkosten: ca. 20 €). Post, Hotelreservierungsschalter, Kinderkrippe.(Amerigo Vespucci) (Internet: ) liegt 5 km nördlich von Florenz. Flughafenbusverbindung ins Stadtzentrum alle 20-30 Minuten (Fahrzeit 20 Min.), Taxistand (Fahrzeit 15 Min.; Fahrtkosten: 15-16 €). Duty-Free-Shop, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung. (Linate) (Internet: ) liegt 10 km östlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Ein Taxistand befindet sich auf der Ankunftsebene vor dem Terminalgebäude. Eine Fahrt ins Satdtzentrum dauert ca. 15 Min. und kostet ca. 16 €. Buslinie 73 der Mailänder Verkehrsbetriebe verbindet den Flughafen im 10-Minuten-Takt mit der U-Bahn-Station San Babila, die an der roten Linie liegt. San Babila ist nur einen Halt von der Duomo-U-Bahn-Station im Stadtzentrum entfernt, wo man in die gelbe Nord-Süd-Linie umsteigen kann, oder vier Haltestellen von der Loreto-Station entfernt, wo man in die grüne Linie umsteigen kann. Es gibt eine -Shuttlebusverbindung alle 90 Minuten zum Malpensa-Flughafen auf der anderen Seite des Stadtzentrums von Mailand (Fahrzeit: ca. 75 Min.). -Busse (Tel: (02) 240 79 54) fahren ebenfalls nach Malpensa (alle 3,5 Stunden) über Sesto S. Giovanni mit Anschlussmöglichkeit nach Monza. Der -Flughafenbus (Tel: (02) 58 58 72 37) verkehrt im 30-Minuten-Takt in der Zeit von 06.05-23.45 Uhr zwischen dem Flughafen und dem Flugterminal von Mailands Hauptbahnhof. Ein weiterer Bus von (Tel: (02) 72 02 32 98) verkehrt in der Zeit von 06.00-22.30 Uhr zwischen dem Flughafen und Pavia. Alle Busse fahren auf der Ankunftsebene vor dem Terminalgebäude ab. Hotelreservierungsschalter, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.(Malpensa) (Internet: ) liegt 46 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit: 60 Min.). Taxistand (Fahrzeit 55 Min.; Fahrtkosten ca. 80 €), Zugverbindung ins Stadtzentrum alle 30 Minuten (Fahrzeit: 40 Min.). Busverbindung zum Hauptbahnhof alle 30 Minuten (Fahrzeit: 50 Min.). Post, Duty-free-Shop und 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.(Capodichino) (Internet: ) liegt 8 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Flughafenbus alle 20-30 Minuten, Taxistand (Fahrzeit 30 Min.). 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung, Post und Duty-free-Shop. (Galileo Galilei) (Internet: ) liegt 2 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 5 Min.). Züge fahren direkt vom Flughafen zum Hauptbahnhof in Pisa, nach Florenz und in andere italienische Städte. Busverbindungen (Nr. 1) alle 10 Min. in die Innenstadt. Weitere Busse fahren vom Flughafen nach Livorno, Lucca und Pietrasanta. Duty-free-Shop, Hotelreservierungsschalter.(Punta Raisi) (Internet: ) liegt 12 km westlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Der fährt stündlich vom Flughafen zum Hauptbahnhof (Fahrzeit: 45 Min.). Es besteht eine halbstündliche Busverbindung zum Hauptbahnhof Palermo (Fahrzeit: 35 Min.). (Citta di Torino) (Internet: ) liegt 16 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Züge fahren alle 30 Min. vom Flughafen zum Dora-Bahnhof in der Innenstadt (Fahrzeit: 19 Min.). Busverbindungen mit Stopps an den Bahnhöfen Porta Susa und Porta Nuova alle 30 bzw. 45 Min. Hotelreservierungsschalter, Kinderkrippe, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.(Marco Polo) (Internet: ) liegt 13 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 35 Min.). Busverbindung zum Stadtzentrum (Fahrtzeit 25-35 Min.) und zu den nahe gelegenen Bahnhöfen Santa Lucia und Mestre. Taxistand (Fahrzeit 20 Min.; Fahrtkosten ca. 21 €). Post, Hotelreservierungsschalter, 24-Stunden-Erste Hilfeeinrichtung.
SchiffSchiffs- und Fährverbindungen zwischen Italien und Albanien, Griechenland, Korsika, Kroatien, Malta, Marokko, Montenegro, Spanien, Türkei sowie Tunesien. Weitere Auskünfte erteilen Reedereien und das Fremdenverkehrsamt. Informationen über den Fährverkehr im östlichen Mittelmeer sind auch bei (Internet: ) erhältlich.Folgende Schifffahrtsgesellschaften verkehren zwischen Italien und dem Ausland:- Albanien: u.a. ;- Kroatien/Slowenien: u.a. , ,, (Internet: ), , ;- Montenegro: u.a. , ;- Griechenland: u.a. , , (Internet: ), , , , , ;- Korsika: u.a. ;- Tunesien: u.a. (), , (Internet: );- Malta: u.a. , ;- Spanien: u.a. (Internet: ), (Internet: ), - Türkei: u.a. , , ;- Marokko: u.a. (Internet: ), (Internet: ).
BahnDirektverbindungen teilweise mit Kurswagen in die meisten größeren Städte Italiens. Der (Internet: ) verkehrt täglich von Genf, Basel, Zürich über Mailand und von dort weiter nach Venedig, Triest, Florenz und Livorno (über Genua). (Internet: ) verkehren von Deutschland aus nach Bozen, Livorno und Verona, während des Sommerfahrplans auch nach Neapel und Rimini. Zunächst von April bis Oktober fahren ab 2008 Autoreisezüge der Deutschen Bahn ab Düsseldorf und Hamburg nach Alessandria. Schnelle, bequeme von Deutschland, Österreich und der Schweiz. In allen EuroCity-Zügen stehen Speisewagen, Selbstbedienungsrestaurants und Minibars zur Verfügung. Der , der und der (Internet: ) verbinden Deutschland über die Schweiz und/oder Österreich mit Italien. Der Luxuszug (Internet: ) verbindet Venedig mit Wien und London.-Pässe gelten. Einzelheiten s. . Weitere Auskünfte erteilen die Fahrkartenausgabe- und Informationsstellen der DB (Internet: ), ÖBB (Internet: ) und SBB (Internet: ).
Anmerkung (Bahn)Der Lötschberg-Basistunnel soll im Dezember 2007 in Betrieb genommen werden und die Fahrtzeit von Deutschland nach Mailand um eine Stunde verkürzen.
Bus/PkwGute Verbindungen über die Alpen- und Apenninentunnel. Autofahrer haben freie Fahrt von Turin durch das Aosta-Tal und den Mont-Blanc-Tunnel nach Frankreich. Autozüge fahren durch den Simplontunnel zwischen Brig im Wallis in der Schweiz und Iselle in Norditalien (Fahrtdauer: 20 Min.). Nur wenige Kilometer von Iselle entfernt, kann man bei Domodossola auf die Autobahn fahren. Für folgende Tunnel in die Schweiz und nach Frankreich sind besondere -Gebühren zu entrichten: Fréjus-Tunnel, Mont-Blanc Tunnel, Großer St.-Bernhard-Tunnel und Munt-la-Schera-Tunnel. Mautpflichtig sind auch einige Passstraßen in Südtirol, darunter Stilfser Loch, Timmelsjoch und Stallersattel. -Busse (Internet: ) fahren von und nach Italien. Fahrplan- und Tarifinformationen sind erhältlich von der italienischen -Generalvertretung (, Internet: ) oder den -Vertretungen in Deutschland (, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: , Internet: ), Österreich (, Internet: ) und der Schweiz (, Internet: ).

Urlaubsorte & Ausflüge
(a) Venedig – Padua – Verona – Mantua – Venedig. (b) Die Palladinischen Villen – Venedig – Verona – Padua – Vicenza. (c) Mantova – Cremona – Farrara – Pavia – Brescia. (a) Turin – Mailand – Verona – Padua – Venedig. (b) Florenz – Lucca – Pisa – St. Gimignano – Siena – Arezzo – Florenz. (c) Rom – Ostia – Terracina – Ponza – Sperlonga – Tivoli – Frascati – Rom. (d) Neapel – Pompeji – Sorrento – Capri – Positano – Amalfi – Ravello – Herculaneum.
(Verwaltungsbezirke): Valle d’Aosta, Piemonte, Lombardia, Liguria, Trentino Alto Adige, Veneto, Emilia-Romagna und Friuli-Venezia Giulia.
(Aosta-Tal): In dieser reizvollen Gegend, die an Frankreich und die Schweiz grenzt, liegen die höchsten Berge Europas – , , (Matterhorn) und . Valle d’Aosta ist politisch autonom und unterscheidet sich hinsichtlich seiner Kultur von den übrigen Landesteilen. Die Ruinen zahlreicher Burgen und Festungsanlagen zeugen von der strategischen Bedeutung dieser Region in früheren Zeiten als Zugang zu den zwei wichtigsten Routen über die Alpen, dem Kleinen und dem Großen San Bernardino-Pass.In, der wichtigsten Stadt der Region, gibt es viele gut erhaltene Bauwerke aus der Römerzeit und aus dem Mittelalter. Die imposanten römischen Stadtmauern sind beinahe vollständig erhalten geblieben. Die Altstadt hat, wie alle militärischen Siedlungen der damaligen Zeit, ein rechtwinkliges Straßennetz.Mehrere ausgezeichnete Skiorte liegen in dieser Region, u. a. und (s. ).Der ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für Bergwanderer und Bergsteiger.Der hat die San Bernardino-Pässe als wichtigste Route für den Frachtverkehr weitgehend abgelöst.
(Piemont): Die obere Po-Ebene ist eine der fruchtbarsten und bevölkerungsreichsten Gegenden Italiens. Das Bergland, weiter westlich an der französischen Grenze, ist dagegen nur dünn besiedelt. Im Norden liegt der wunderschöne . Schon seit der Römerzeit haben Stadtbewohner hier Ruhe und Entspannung gefunden. Einer der bekanntesten Rotweine Italiens, der , wird hier gekeltert und auch der beliebte Sekt stammt aus dieser Region. Anfang des letzten Jahrhunderts war (Turin) die Automobil-Hauptstadt der Welt. Auf dem Dach der Hauptniederlassung von , die man besichtigen kann, wurde eine Teststrecke in Originalgröße aufgebaut. Breite Alleen, von Bogengängen gesäumte Straßen und elegante Häuser haben der Stadt den Beinamen (das Paris Italiens) eingebracht. Die , die größte Einkaufsstraße, führt zur (17./18. Jh.), dem beliebtesten Platz der Stadt. Im Barockpalast ist das städtische Museum für Alte Kunst untergebracht. Das Leichentuch von Turin kann im weißen Marmor-Dom aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.
(Lombardei) (Internet: ): In dieser fruchtbaren Gegend herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Seen (Como, Garda, Lugano und Maggiore, der zu Piemont und zur Lombardei gehört) machen diese Region zu einem der beliebtesten Urlaubsgebiete. Auch in der Lombardei gibt es Niederlassungen der Schwerindustrie. Im Gebirge an der Schweizer Grenze liegen ausgezeichnete Skigebiete. (Gemüsesuppe) und (Kalbshaxenscheiben) sind die kulinarischen Spezialitäten der Region.Die elegante Stadt(Mailand) ist ein weltbekanntes Finanz-, Geschäfts- und Modezentrum. Die modernen Wolkenkratzer, die es in dieser Vielzahl in keiner anderen italienischen Stadt gibt, stehen im interessanten Gegensatz zur historischen Altstadt. Der prächtige gotische wurde vor 500 Jahren errichtet. Leonardo da Vincis weltberühmtes Fresko »Das Abendmahl« kann im Kloster bewundert werden. Das ist eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt und über 200 Jahre alt.In , der alten Provinzhauptstadt, steht der nach Plänen von Bramante und Leonardo da Vinci erbaute Dom. ist der Geburtsort des legendären Geigenbauers Stradivari. Der Dichter Vergil wurde in geboren. ist ebenfalls einen Besuch wert.Die großen Seen des Nordens liegen in Tälern, die von den Alpen bis auf die Ebenen hinunterreichen. Der ist der größte See Italiens und wohl auch der eindrucksvollste. Das äußerst angenehme Klima, die bezaubernde Landschaft und die idealen Bedingungen für Wassersport ziehen Jahr für Jahr unzählige Besucher aus aller Welt an. Die Umgebung ist ein herrliches Wandergebiet. An der Nordküste erhebt sich der , der als lang gestreckter Bergrücken das und auf der anderen Seite das Ostufer begrenzt. Von seinem Gipfel aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Nordufer. Im Verlaufe der klimatischen Entwicklung durch die Jahrtausende entstand auf dem Monte Baldo eine einzigartige und abwechslungsreiche Flora; so gedeihen hier z. B. Lorbeerbäume, Steineichen, Olivenbäume und Alpenblumen. Das östliche Ufer des Gardasees, auch »Riviera degli Olivi« genannt, zeichnet sich durch eine liebliche Landschaft mit mittelalterlichen Burgen und Dörfern aus. Auch das südliche und südöstliche Hinterland der Riviera degli Olivi, das sich zwischen dem Gardasee und dem Eschtal befindet, ist einen Besuch wert. Moränenhügel, Weinberge, Burgen, Villen und idyllische Dörfer machen den Reiz dieses Landschaftsstriches aus. Eine von Napoleon angelegte Straße verläuft parallel zum See und bevor sie in das Eschtal einmündet, erreicht sie den Park , der nicht nur ein Reservoir für vom Aussterben bedrohte Tiere ist, sondern auch ein Zentrum für Didaktik, Information und Forschung. Hier befindet sich eine interessante Sammlung zur Flora und Fauna aus der ganzen Welt.In den frühen Morgenstunden wehen am Gardasee die Winde regelmäßig von Norden nach Süden und am Nachmittag in entgegengesetzter Richtung, so dass der See zu einem hervorragenden Betätigungsfeld für alle Arten von Wassersport wird, das vor allem Segler und Surfer aus aller Welt anzieht.Auch der Comer See und dessen Umgebung sind herrlich. Inmitten reizvoller subtropischer Vegetation liegen zahlreiche hübsche Ferienorte. Die Ufer des schönen Lago Maggiore sind dicht besiedelt. Der größte Teil des Luganer Sees liegt in der Schweiz.Die meist besuchten Urlaubsorte am (Internet: ) sind (der schöne Botanische Garten der Villa Taranto ist sehenswert), , und ; am : , , , und ; am : , und . Südlich des Gardasees liegt die Halbinsel , die für ihr mildes Mittelmeerklima, ihre bezaubernde Landschaft und die – eine archäologische Fundstätte einer ehemaligen römischen Villa an der Spitze der Halbinsel – bekannt ist. Hier befinden sich auch die schön erhaltene und die heilkräftige -Quelle, die 300 m vom Ufer entfernt in 17 m Tiefe im Gardasee entspringt. Zahlreiche Unterkünfte und regelmäßige Fährverbindungen zu anderen Orten an der Seeküste stehen zur Verfügung.Die beliebtesten Ferienorte in den Alpen für Sommer- und Winterurlaube sind (zollfreie Zone), , , , , , und .
(Ligurien) (Internet: ): Der italienische »Stiefel« beginnt an der ligurischen Küste an der Grenze zu Frankreich. Die über 200 km lange felsige Küste der ist die Côte d’Azur Italiens. Das Hügelland in Küstennähe ist kaum für den Tourismus erschlossen.
(Genua), die Provinzhauptstadt Liguriens, ist schon seit langer Zeit ein bedeutender Marine- und Handelshafen. Kolumbus und Garibaldi, der berühmte italienische Freiheitskämpfer, wurden nicht weit von hier geboren.
Ventimiglia, San Remo, Diano Marina, Alassio, Pietra Ligure, Spotorno, Santa Margherita, Rapallo, Portofino, Sestri Levante, Lerici und die Cinque Terre.
(Trentino/Südtirol): Diese Gebirgsregion an der österreichischen Grenze erstreckt sich zu beiden Seiten des (Val d’Isarco). Der Fluss entspringt beim Brennerpass und mündet südlich von Bozen in die (Adige). Im Osten liegen die eindrucksvollen, ein Teil der Südalpen. Die Bewohner der abgelegenen Täler sprechen noch Ladinisch, eine alte romanische Sprache.
(Trient) und (Bozen) sind die bedeutendsten Städte dieser Region. Viele der schönsten Urlaubsorte liegen in den Bergen: , , , , , , , , , , , , , und .
(Venetien): Das Gebiet der unteren Po-Ebene, das östliche Ufer des Gardasees und die östlichen Dolomiten bildeten einst die Republik Venedig.Die 4 km vom Festland entfernte Lagunenstadt (Venezia) (Internet: ) liegt auf 118 Inseln () im Golf von Venedig () in der nördlichen Adria. Ihre günstige Lage brachte der Republik Venedig entscheidende wirtschaftliche und militärische Vorteile gegenüber ihren Handelsrivalen und verhalf ihr zu Wohlstand und Ansehen. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und die wohl größten architektonischen Meisterwerke der Stadt sind der Dogenpalast, der Markusplatz und die Seufzerbrücke. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre kulturelle Blütezeit. Tizian, Tintoretto, Monteverdi und Vivaldi sind nur einige der bekanntesten Namen, die die große kulturelle Bedeutung Venedigs bezeugen. Abseits der Hauptwasserstraßen führen enge Kanäle zu kleinen Plätzen mit schönen gotischen Kirchen. Hier kann man sich in frühere Jahrhunderte zurückversetzt fühlen, zumal Venedig vom Lärm des Autoverkehrs verschont geblieben ist. Das in Venedig - eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt - wurde Ende 2003 wieder eröffnet, nachdem es fast acht Jahre zuvor, im Januar 1996 durch einen Brand nahezu völlig zerstört wurde.
der Markuskirche, (große Sammlung venezianischer Malerei vom 14.-18. Jh., u. a. Tizian und Tintoretto), (Museum für angewandte Kunst und Möbel des 18. Jahrhunderts), (San-Toma-Landungsbrücken) und .
Der Damm, der Venedig mit dem Festland verbindet, ist stark befahren und Staus sind häufig. Obwohl eine Großgarage direkt in Venedig zur Verfügung steht, empfiehlt es sich, die Parkplätze auf dem Festland zu benutzen und sich zu Fuß, per Bus, Boot, Zug oder Taxi auf den Weg nach Venedig zu machen. Es gibt mehrere Parkplätze am nördlichen Ende des Damms.Die venezianischen Adligen ließen sich prachtvolle Villen in der Umgebung Venedigs errichten. Einige von ihnen können besichtigt werden. Die in und die in sind besonders sehenswert.In steht die berühmte , der hier begraben liegt. In der Stadt können Werke von Giotto (Freskos in der Kapelle der Scrovegni) und Donatello besichtigt werden. In den Kurorten und kann man Thermalbäder gegen rheumatische Beschwerden nehmen.Der Architekt Andrea Palladio wurde in geboren. Die und der wurden von ihm errichtet.In der guterhaltenen römischen Arena in werden während der Sommermonate Opern aufgeführt. Die Kirche von beeindruckt durch ihre schlichte Schönheit. Verona liegt unweit des Ostufers des Gardasees. Die beliebtesten Urlaubsorte am See sind , , , und .
ist Italiens bekanntester Wintersporturlaubsort, der erfahrenen Skifahrern jedoch nicht unbedingt die schwierigsten Pisten bietet. Der Ort ist im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Dolomiten.
(Friaul-Julisch Venetien): Der Nordosten grenzt an Österreich und Slowenien. Die Region zeichnet sich durch eine interessante Mischung verschiedener Kulturen aus. Ein Teil der Bevölkerung spricht Friulanisch, das dem Lateinischen ähnelt.Die österreichischen Kaiser veranlassten im 18. Jahrhundert den Bau eines großen Hafens in und beendeten damit die lange Vorherrschaft Venedigs an der Adria. Der Hafen von Triest ist auch heute noch der wichtigste Seehafen der Region. Nach dem Zusammenbruch der k.u.k-Monarchie wurde Triest italienisch. Einige römische Ruinen, wie das Theater aus dem 2. Jahrhundert, können besichtigt werden. Fast alle architektonisch interessanten Bauwerke stammen jedoch aus dem 18. Jahrhundert.
Sistina, Duino, Lignano und Grado.Landeinwärts in der fruchtbaren Ebene von Friaul befinden sich die bedeutenden Agrarzentren und . Weiter nördlich liegen die Ausläufer der östlichen Dolomiten und der Julischen Alpen, die heute zu Slowenien gehören. Die Region wird augenblicklich für den Skitourismus erschlossen. Die Straße schlängelt sich durch das dramatische Flusstal des Das Wasser des Flusses hat eine eigenartige Färbung durch die Mineralien, die in den Julischen Alpen ausgewaschen werden.
Die bekanntesten Skiorte Italiens liegen in den Alpen und den Dolomiten. In den Apenninen gibt es einige gute Pisten und auch an den Hängen des Ätna auf Sizilien kann man Ski laufen. In den nachfolgenden Wintersportorten stehen Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und erstklassige Skilifte zur Verfügung. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt.Cervinia, Courmayeur, Chamois, Gressoney, La Thuille, Pila, Valtournenche. Bardonecchia, Claviere, Limone-Piemont, Macugnaga, Sauze d’Oulx, Sestriere, Sportinia.Aprica, Bormio, Chiesa di Valmalenco, Foppolo, Livigno, Madesimo, Ponte di Legno, Santa Caterina di Valfurva, Tonale. Andalo, Canazei, Madonna di Campiglio, Marilleva, Pozza di Fassa, San Martino di Castrozza. Alpi di Siusi (Seiseralm), Campo Tures (Sand in Taufers), Colfosco (Kolfuschg), Corvara in Badia (Kurfar), die Crontour-Gegend (insgesamt zehn Orte, u. a. Brunico/Bruneck und San Vigilio di Marebbe/St. Vigil in Enneberg), Dobbiaco (Toblach), Nova Levante (Welschnofen), Ortisei (St. Ulrich), Passo Stelvio (Stilfserjoch), Renon (Ritten), San Candido (Innichen), Santa Cristina Valgardena (St. Christina), Selva di Val Gardena (Wolkenstein), Val Senales (Schnalstal). Piancavallo, Sella Nevea. Alleghe, Arabba, Ravascletto, Cortina d’Ampezzo, Falcade.
Emília Romagna, Toscana, Marche, Umbria, Abruzzen, Molise und Lazio. (Internet: ): Sanftes Hügelland ist charakteristisch für diese Region, die zwischen dem Po und den Apenninen liegt. Wie überall in der Po-Ebene sind Landwirtschaft und Schwerindustrie die wichtigsten Einnahmequellen.In , einer der ältesten Städte Italiens, steht die älteste Universität Europas (1088 gegründet). Der Dom von , die riesige gotische Kirche von , zahlreiche Paläste und die schiefen Türme an der sind überaus sehenswert. Bologneser Sauce und Bologneser Würstchen sind die kulinarischen Spezialitäten der Stadt.In steht ein romanischer Dom mit einem schönen 63 m hohen frei stehenden Glockenturm. Opern von Verdi, der im nahe gelegenen Sant’Agata lebte, stehen häufig auf dem Spielplan des Opernhauses.In befindet sich das Grab des berühmten italienischen Dichters Dante. Die unzähligen Mosaiken in den romanischen Bauwerken der Stadt sind weltberühmt und die internationale Mosaik-Schule steht auch Ausländern offen.Aus kommen die berühmten Fayence-Töpferwaren. Das internationale Institut für Keramik hat für das Wiederaufleben dieses Handwerkes gesorgt. und liegen ebenfalls in dieser Region. In beiden Städten gibt es sehenswerte Paläste der Familie Este. war die ehemalige Provinzhauptstadt. Z. B. Rimini, Riccione, Cattolica, Milano Marittima und Cesenatico, um nur einige zu nennen. In dieser Gegend befindet sich auch die Republik San Marino, der ein eigener Eintrag gewidmet ist. Die ist eine fruchtbare Region zwischen den nördlichen Apenninen und dem Mittelmeer. Weinberge, Zypressenwälder und abgelegene Bergdörfer sind typisch für diese Landschaft. Der bekannteste italienische Wein, der , kommt aus dieser Gegend. Montecatini, Bagni di Lucca, Casciano Terme und Chianciano sind nur einige der zahlreichen vulkanischen Heilbäder.In (Florenz), der bedeutendsten Stadt der Toskana, erwarten den Besucher die berühmtesten Kunstwerke und Bauwerke der Renaissance. Die wunderschöne Stadt liegt an den Ufern des am Fuß der bewaldeten Ausläufer der Apenninen. Brunelleschis revolutionärer Entwurf der Kuppel des gilt allgemein als die erste architektonische Umsetzung der Ideen der Renaissance. Die wunderbare ist ein beliebter Treffpunkt. Zwischen dem Platz und dem Arno liegen die herrlichen Paläste , , , und die Uffizien (), in denen die berühmteste Gemäldegalerie Italiens untergebracht ist. Die Uffizien besitzen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Gemälde mit überwiegend biblischen Themen und Ikonen (u. a. von Lorenzo Monaco, Giottino und Gentile da Fabriano) repräsentieren die Übergangsperiode des ausgehenden Mittelalters. Kunstfreunde finden hier außerdem Gemälde italienischer Meister aus der Zeit der Renaissance bis hin zum frühen 18. Jahrhundert. Botticellis »Geburt der Venus«, Leonardo da Vincis »Verkündigung«, Michelangelos »Heilige Familie«, Tizians »Urbino Venus« und Caravaggios »Junger Bacchus« sind in den Uffizien ausgestellt. Eines der interessantesten Gemälde ist Caravaggios »Medusa«. Weiter nördlich stehen die Kirchen und (an deren Bau Brunelleschi, Michelangelo und andere beteiligt waren) sowie der imposante . Über die Ponte Vecchio erreicht man den und die auf der anderen Seite des Flusses. Michelangelos berühmte Statue des David kann in der Akademie der Schönen Künste neben der Universität bewundert werden.Die bekanntesten Badeorte sind und .
, 60 Via Ricasoli. , Via Proconsolo. , Palazzo Pitti. (Silbermuseum), Palazzo Pitti. , Piazza Madonna. (Museum der Modernen Kunst), Piazza Pitti. , Palazzo Pitti. , Piazza San Marco. (Uffizien) Loggiato degli Uffizi.
, eine auf einem Hügel gelegene Kleinstadt, erlebte ihre Blütezeit noch vor der Renaissance. Das Schlendern durch Sienas Straßen ist wie eine Zeitreise durch das Mittelalter: schmale Gassen ohne Bürgersteige, Kopfsteinpflaster, alte Häuser dicht an dicht im romanischen und gotischen Stil. Autos haben hier keinen Platz, Motorradfahrer dürfen nur eingeschränkt fahren. Der riesige (Glockenturm) des Palazzo Pubblico blickt über die (die wohl am besten erhaltene gotische Piazza Italiens) im Mittelpunkt der Stadt. Hier finden im Sommer die Pferderennen statt. Siena, der Geburtsort der hl. Katherina, ist auch ein bedeutendes Zentrum religiösen Lebens. In der 700 Jahre alten Universität werden im Sommer italienische Sprachkurse angeboten.Der berühmte von , nördlich von Siena, ist ein frei stehender und gehört zum nahe gelegenen gotischen Dom aus dem 11. Jahrhundert. Kolonnaden umgeben den viereckigen Innenhof des , der im 13. Jahrhundert im toskanisch-gotischen Stil erbaut wurde. Beeindruckend sind die Statuen und Gräber aus römischer und frühchristlicher Zeit.
, die »Stadt der hundert Kirchen«, ist von einer breiten Stadtmauer umgeben. ist eine Stadt, die Moderne und Mittelalter perfekt in sich vereint. Die Burg und die Kathedrale der Medici, erbaut vom 13. bis 16. Jahrhundert, stehen majestätisch auf einem Felshügel und überschauen den modernen Teil der Stadt, die darunter im Flachland liegt. Die ist ein wunderschöner mittelalterlicher Platz mit einem alten Brunnen in seiner Mitte, umgeben von eindrucksvollen historischen Gebäuden wie dem , der Kirche und der (früher die Residenz von Vasari, Kunsthistoriker und Patron von vielen berühmten italienischen Malern). Die beherbergt die berühmten Fresken von Piero della Francesca, die Geschichte des Kreuzes. Inmitten all dieser Geschichte blüht die Stadt heute und ist ein Zentrum des Antiquitätenhandels. ist ein bedeutender Handelshafen. In wird seit der Zeit der Etrusker feinster weißer Marmor abgebaut. An der toskanischen Küste laden zahlreiche Sandstrände zum Sonnenbaden ein. Die bekanntesten Urlaubsorte sind , , , , , , , , , , , , und . Der toskanischen Küste ist eine Inselgruppe vorgelagert, von denen und die bekanntesten Inseln sind. Es gibt regelmäßige Fährverbindungen, auch Tragflächenboote verkehren zwischen den Inseln und dem Festland.
(Marken): Diese bergige Region an der Adriaküste liegt südlich von San Marino.In der Hafenstadt , der Provinzhauptstadt, können zahlreiche römische Ruinen und Bauwerke besichtigt werden, darunter der (Arco di Traiano; 115 n. Chr.) am ehemaligen Römerhafen.
, der Geburtsort Raphaels, ist eine hübsche, auf einem Hügel gelegene Stadt. In der Gemäldegalerie des herzöglichen Palastes (, 15. Jh.), einem der schönsten Renaissancepaläste des Landes, hängen mehrere Werke des berühmten italienischen Malers. Interessierte können das Geburtshaus von Raphael besuchen.In steht angeblich das Geburtshaus von Jesus. Zahllose Pilger aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Stadt und die bekannte Wallfahrtskirche (16. Jh.). Der Legende nach sollen Engel das Geburtshaus im 13. Jahrhundert von Nazareth nach Loreto gebracht haben, um es vor plündernden Arabern in Sicherheit zu bringen. Das Haus liegt innerhalb der kunstvoll angelegten gotischen . Die Madonna von Loreto wurde im Jahre 1920 zur Schutzheiligen der Pilger erklärt.
Gabicce, Pesaro (Rossinis Geburtsort), Fano, Senigallia, Civitanova, San Benedetto del Tronto, Porto Recanati und Porto Potenza Picena. In den Badeorten an der Adria ist für alles gesorgt. Weniger besuchte Strände liegen unterhalb der eindrucksvollen Costa-Conero-Klippen wenige Kilometer südlich von Ancona.
(Umbrien) ist eine dünn besiedelte, gebirgige Region im Landesinneren zwischen der Toskana und den Marken und ist auch als das »grüne Herz Italiens« bekannt. Es gibt nur wenig Industrie und nur einige größere Orte. Mit seiner mittelalterlichen Architektur, den ländlichen Steinbauten auf den sanften Hügeln und den zahlreichen Flüssen gleicht die Landschaft hier der Toskana. Im Tal des Flusses und in der Gegend um die ist die Landschaft etwas rauher, mit tiefen Schluchten, malerischen Bergdörfern und weiten Hochebenen wie dem , demund dem bei . Umbrien ist von einer reichhaltigen Geschichte geprägt: neben architektonischen Werken des Mittelalters und der Renaissance in Städten wie , , und oder in den weniger bekannten Ortschaften , , , , , , und findet man Spuren der Umbrer, Etrusker und Römer.
, Hauptstadt der Region Umbrien, ist 2500 Jahre alt. Besonders sehenswert sind die alten , die mit der und der das Rathaus, in dem Umbriens Nationalgalerie, die, untergebracht ist. Darin sind unter anderem eine Gemäldesammlung von Pietro Vannucci, Piero della Francesca, Pinturicchio und Beato Angelico zu sehen. Die wird allgemein als schönster mittelalterlicher Brunnen Italiens bezeichnet. Zahlreiche römische Ruinen können ebenfalls besichtigt werden.Die bietet Kurse für Ausländer an, die sich für die italienische Sprache und Kultur interessieren.
ist eine malerische mittelalterliche Stadt, die östlich von Perugia auf einem Hügel liegt. Hier lebte und wirkte der hl. Franziskus, der Gründer des Franziskanerordens. Giottos 28 Fresken, die die , die älteste gotische Kirche Italiens, schmücken, stellen den Lebensweg des Heiligen dar. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der von Goethe so geschätzte , die Kathedralemit ihrer romanischen Fassade und dem barocken Interieur, die sowie die aus dem 17. Jahrhundert stammende , ein monumentales Bauwerk, halb Renaissance, halb Barock, das sich wuchtig im Talgrund erhebt. Im Inneren des mächtigen Hallenbaus steht das bunt bemalte Kapellchen (»kleine Portion«), das ein beliebter Aufenthaltsort des hl. Franziskus war. liegt auf einem vulkanischen Felsmassiv, das sich vom umbrischen Flachland erhebt. In der sehr gut erhalten gebliebenen Stadtmitte stehen zahlreiche etruskische Denkmäler und Gebäude. Zu den eindrucksvollsten Bauwerken gehören der gotische , der aus dem 13. Jahrhundert und der . Der ist ein geniales Werk etruskischer Wasserbauingenieure. In findet jeden Sommer das statt, das 14 Tage lang ein gigantisches Angebot an Theater, Musik und Tanz bietet. Die mittelalterliche Stadt am Rande des Spoletana-Tals erstreckt sich malerisch über einen Hügelrücken, über dem die Burganlage thront, die noch bis in die 80-er Jahre als Gefängnis diente, in dem sowohl Mitglieder der linksradikalen Brigate Rosse als auch Mafiosi eingekerkert waren. Unter den zahlreichen Monumenten des Mittelalters und der Renaissance befinden sich der römische Triumphbogen , das und die berühmte , ein mächtiger Aquädukt, der östlich der Altstadt das Tessino-Tal überspannt und von Goethe als »das zweite Werk der Menschheit« gepriesen wurde. ist die Bergfestung der Vitelli-Familie. , eine gut erhaltene mittelalterliche Stadt am Fuße des Monte Ingino, ist das Zuhause der bekannten die ältesten überlieferten Aufzeichnungen des umbrischen Volkes. In, das eine gute Aussicht auf das Tibertal bietet, gibt es einen schönen mittelalterlichen Platz, der von einer Reihe historischer Gebäude umgeben ist, darunter der aus dem 13. Jahrhundert, der und die . In den meisten historischen Stadtkernen umbrischer Städte befinden sich regionale Museen, von denen die bedeutendsten die in Perugia (s. o.), die Kunstgalerie in , in der auch die -Sammlung moderner Kunst untergebracht ist, und die -Galerie sind. Darüber hinaus bietet Umbriens Landschaft zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Der beherbergt eine erstaunlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Am Fuße des Gebirges befinden sich mittelalterliche Dörfer und Abteien. Im können verzweigte Höhlengänge, unterirdische Wasserwege und Mineralquellen besichtigt werden. In den unberührten Waldlandschaften können oft Fossilien gefunden werden. Die stillen Seen und Hügel des , dem Zuhause vieler Zugvögel, sind in unzähligen Gemälden des 15. Jahrhunderts verewigt worden. Der , der angelegt wurde, um die Geschichte des bedeutenden Flusses zu reflektieren, ist durch seine Eichenwälder und archäologischen Stätten der Umbrer, Etrusker und Römer bekannt. Durch den fließen die Flüsse Velino und Nera. Ein See und die -Wasserfälle sind hier ebenfalls zu sehen. Entlang des Flusstals liegen kleine befestigte Städte, Klöster und Wachtürme. Weitere besuchenswerte Parks sind der mit der historischen Stadt Assisi (s. o.) sowie der , in dem sich der Berg und zahlreiche befestigte Dörfer befinden.
(Abruzzen): Sie umfassen die höchsten Teile der apenninischen Gebirgskette. Auf dem Kalksteinmassiv des wurde ein Wintersportkomplex errichtet. Die südlichen Hochländer sind von einem weitläufigen Buchenwald überzogen, der zum erklärt wurde. In , der größten Stadt, steht eine imposante Burg. Die bekanntesten Urlaubsorte sind , , und . ist hauptsächlich ein Fischereihafen.
(Latium) liegt im westlichen Teil des italienischen »Stiefels«. Vulkanische Hügel, Seen wie die Kraterseen der Albaner Berge und der Bolsenasee sowie schöne Strände prägen das Landschaftsbild. Der ist der bekannteste Wein dieser Gegend. Über die Hälfte der Bevölkerung der Region lebt in Rom, das auf sieben Hügeln zu beiden Seiten des Tiber (Tevere) liegt.
(Rom) (Internet: ): An jeder Straßenecke der italienischen Hauptstadt und größten Stadt des Landes stößt man auf Überreste aus über 2000 Jahren Geschichte. Die Straßen enthalten Denkmäler aus allen Epochen der bewegten Geschichte der Stadt – das und das sind die bekanntesten aus der klassischen Antike, Basiliken erinnern an die Anfänge des Christentums und das Stadtzentrum wird bestimmt durch die Brunnen und Kirchen des Barock. Die , Roms wichtigste Durchgangsstraße, durchschneidet die Stadtmitte von der im Süden mit dem gewaltigen (Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren des ersten italienischen Königs und im Gedenken an die Vereinigung Italiens errichtet) bis hin zur im Norden, an die sich die Grünflächen der , Roms größtem Park, anschließen. Östlich der Via del Corso liegen die eleganten Einkaufsstraßen, darunter die und die , die zur mit der berühmten führt. Unweit von hier lädt der barocke Brunnen Besucher ein, ihre Rückkehr nach Rom zu sichern, indem sie eine Münze mit dem Rücken zum Brunnen ins Wasser werfen. Westlich der Via del Corso winden sich enge Gassen hinab zum . Hier, im historischen Mittelpunkt der Stadt, befindet sich die am vollständigsten erhaltene Struktur des antiken Roms. Das (125 n. Chr.) auf der ist das Werk des Kaisers Hadrian. Der Durchmesser der gewaltigen Kuppel und die Höhe des Bauwerks haben die gleichen Maße, d. h. würde man die halbkugelförmige Kuppel zu einer Kugel ergänzen, läge diese auf dem Fußboden auf. Das Innere des faszinierenden Gebäudes wird durch das Sonnenlicht erhellt, das durch das neun Meter große Loch in der Kuppel strömt. Ganz in der Nähe des Pantheons liegt die , ein belebter, lang gezogener Platz mit barocken Prunkbauten Berninis und Borrominis, auf dem sich Tag und Nacht Menschen tummeln. Jenseits des Tiber liegt die , der ein eigener Eintrag gewidmet ist. Auf dem Weg zum Vatikan kommt man an der runden, majestätischen (Engelsburg) vorbei, der letzten Ruhestätte des Kaisers Hadrian und in späteren Jahren der wichtigsten Verteidigung der päpstlichen Enklave. Weiter südlich, immer noch auf dem westlichen Ufer des Tiber, liegt , der alternative Mittelpunkt der Stadt mit zahlreichen Bars, Restaurants und Diskotheken.
Im Bergland, den , verbringen die Römer oft ihre Wochenenden. Tivoli, Frascati, Genzano, Castel Gandolfo und Rocca di Papa sind die beliebtesten Ausflugsziele. , der alte Hafen von Rom, ist heute ein beliebter Badeort. In Anzio, Sabaudia, San Felice Circeo, Terracina und Sperlonga kann man ebenfalls einen erholsamen Badeurlaub verbringen. 30 km vor der Küste liegt die idyllische Insel .
ist ein bedeutender Handels- und Marinehafen.
Molise, Campania, Puglia, Basilicata und Calabria.
Diese Gebirgsregion ist eine recht unberührter Landstrich. ist die wichtigste Stadt dieser dünn besiedelten Region. (Kampanien): Die (»Gesegnetes Land«), wie die Region von den Römern genannt wurde, hat fruchtbare Böden und mildes Klima.
(Neapel), die drittgrößte Stadt Italiens, ist für ihre herrliche Lage am Golf von Neapel und für ihre reizvolle Umgebung bekannt. Über der Stadt erhebt sich der mächtige . Die Stadt ist eine Mischung aus sehenswerten Kunstschätzen und Bauwerken, Mietshäusern, alten Palästen mit bröckelndem Putz und lautstarken Straßenhändlern. Das klassizistische (1737) ist nach der Mailänder Scala das bedeutendste Opernhaus Italiens.
, Via San Martino 76. , Piazza Municipio. , Via Cimarosa al Vomero. , Via del Duomo. (Königlicher Palast), Piazza del Plebiscito.Eine gebührenpflichtige Straße führt fast bis zum Gipfel des Vesuvs. Die letzten 100 m muss man zu Fuß bewältigen, auf einem Trampelpfad aus Bimsstein. Von der Besucherplattform, die direkt an der Caldera steht, eröffnet sich nicht nur ein atemberaubender Blick in den dampfenden Krater, sondern auch eine herrliche weite Aussicht auf den Golf von Neapel. Ganz in der Nähe liegen die Überreste von und, die 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs zerstört wurden.
war einst der Landsitz der Könige von Neapel. Versailles diente als Vorbild für das königliche Barockschloss. In können imposante griechische Tempel besichtigt werden.
Sorrento, Amalfi, Positano, Ravello, Maiori, Vietri sul Mare, Palinuro und die Inseln Capri und Ischia.
(Apulien): Diese südöstliche Region erstreckt sich von den bewaldeten Berghängen von Gargano, dem »Sporn«, bis zum Flachland der Salentine-Halbinsel, dem »Absatz« des Stiefels. Dazwischen liegt , ein Kalksteinplateau voller Höhlen (insbesondere bei Castellana). und sind sehenswerte Kulturstädte.Aufgrund seiner günstigen Lage als Tor zum östlichen Mittelmeer war Apulien eine der bedeutendsten Regionen des römischen Reiches. Die Hafenstadt ist der Endpunkt der , auf der Produkte aus den östlichen Provinzen des Landes und aus dem Ausland nach Rom und weiter in die nördlichen Regionen transportiert wurden. Sehenswert sind u. a. der Dom (12. Jh., barockisiert) und die schöne mit ihren wunderbaren Fresken (14. Jh.). Die Ausstellungsstücke im dokumentieren den Wohlstand der Region zur damaligen Zeit. Der Dichter Vergil starb 19 v. Chr. in Brindisi.Zwischen und liegt das . In dieser Gegend findet man äußerst ungewöhnliche Steingebäude, die so genannten . Diese Häuser ähneln den bekannteren auf Sardinien. Es handelt sich um kreisrunde Steingebäude mit spitzen oder kegelförmigen Dächern aus Stein. Am nördlichen Ende des Plateaus liegt das eindrucksvolle , eine achteckige Burg, die im 13. Jahrhundert von dem Stauferkaiser Friedrich II. als Jagdschloss errichtet wurde. Im nahe gelegenen sind die Überreste der bedeutenden Römerstadt Canusium zu sehen.Das in ist ein bedeutender Wallfahrtsort aufgrund seiner Verbindung mit Padre Pio da Petralcina.Gute liegen an der Adriaküste zwischen und .
(Basilikata) ist eine abgelegene und überwiegend gebirgige Gegend zwischen Apulien und Kalabrien. Im Norden, inmitten dichter Wälder, liegt der , ein erloschener Vulkan. Zahlreiche Flüsse, die von den südlichen Apenninen zum Golf von Taranto fließen, bewässern die fruchtbare Ebene nördlich von , dem Geburtsort Pythagoras’. Die Altstadt , mit Höhlensiedlungen aus der Antike, ist UNESCO-Weltkulturerbe.
, die größte Stadt der dünn besiedelten Region, musste im Jahre 1857 nach einem heftigen Erdbeben fast vollständig wieder aufgebaut werden. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt erneut zerstört.
(Kalabrien): Die »Stiefelspitze« ist eine wunderschöne Region mit hohen Bergen, dichten Wäldern und noch relativ leeren Stränden, die sich v.a. zum Wandern eignet. Fast die Hälfte Kalabriens ist von Kastanien-, Buchen-, Eichen- und Pinienwäldern bedeckt. Steinpilze , frisch, getrocknet und eingemacht, sind eine Spezialität der Region. In den höheren Lagen gibt es nur noch karges Weideland. Durch Trockenlegung einiger Sümpfe in Küstennähe wurde Land gewonnen, auf dem Anbau möglich ist. In den Bergen des Sila-Massivs leben Wölfe., und (an der Straße von Messina) sind die bedeutendsten Städte dieser Region. Die schönsten Sandstrände liegen an der Westküste. Ein typisches und besonders malerisches Städtchen ist , auf den Felsen über dem Tyrrhenischen Meer gebaut, mit einer vor allem zur Abendzeit lebhaften Geschäftsstraße, die in einer Aussichtsplattform über dem Meer endet. Die von kleinen Felsenbuchten unterteilten Sandstrände erstrecken sich von Nord nach Süd. Am Ionischen Meer, an der Ostküste, sind die Strände rau und felsig. Dafür bieten sie Abgeschiedenheit und Ruhe, vor allem in der oft schon sehr warmen Vorsaison im Mai und Juni.
(Sizilien): Die strategische Lage der Insel zwischen Italien und Nordafrika, der fruchtbare Boden und die fischreichen Gewässer waren Anreiz genug für Griechen, Karthager, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Angevier, Aragoner, Bourbonen und während des 2. Weltkrieges für deutsche Truppen, die Inseln zu besetzen.
, die Hauptstadt, ist eine herrliche Stadt, deren großartige Architektur beeindruckt. Viele imposante Bauwerke, vornehmlich im normannischen und barocken Baustil, erwarten den Besucher. Besonders beeindruckend sind die Kirchen von Martorana, Santa Maria di Gesù, San Giuseppe dei Teatini und San Cataldo sowie die Kathedrale Santa Rosalia (1184-1185) und der Palazzo dei Normanni, das Königsschloss mit herrlicher Kapelle. In den Katakomben des Kapuzinerklosters liegen Tausende von Mumien.
(Syrakus) hat wohl den besten Naturhafen Italiens. Die Stadt liegt auf einer kleinen Insel in Küstennähe und hat viele historische Bauwerke, darunter ein sehenswertes Amphitheater (5. Jh. v. Chr.). Archimedes lebte hier bis zu seinem Tode.Fast alle Gebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt musste nach mehreren heftigen Erdbeben wieder aufgebaut werden. Ganz in der Nähe liegt der , Europas größter aktiver Vulkan.Weiter nördlich, direkt auf den Klippen, liegt der bezaubernde Ferienort . Von hier aus kann man den Ätna sehen. Schöne Strände laden zum Baden ein. Das gut erhaltene griechische Theater (3. Jh. v. Chr.), das Kastell auf dem Monte Tauro und der Dom sind sehenswert.Die lebendige Hafenstadt wurde im Jahr 1908 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört und gehört heute zu den modernsten Städten Italiens. Der Dom, ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet, wurde originalgetreu wieder aufgebaut. Messina ist Anlegeplatz der Fährschiffe vom italienischen Festland.Überall auf Sizilien stößt man auf Überreste der Kulturen der zahlreichen Invasoren: die herrlichen Mosaike in der normannischen Kathedrale zu , beeindruckende Ruinen griechischer Tempel in , die besser erhalten sein sollen als vergleichbare Überreste in Griechenland, und die byzantinischen Höhlenbehausungen und -gräber im felsigen -Tal in der Nähe von . Ein riesiger Apollotempel kann in besichtigt werden.
Cefalù (in der Nähe von Palermo), Mondello, Acitrezza, Acireale, Taormina (s.o.) und Tindari. An der Südküste gibt es ausgedehnte Sandstrände. Sizilien ist von vielen kleinen malerischen Inseln umgeben: Lipari, Vulcano, Panarea und Stromboli (die Liparischen Inseln), Ustica, Favignana, Levanzo, Marettimo, Pantelleria und Lampedusa.
(Sardinien) ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Das kaum bewohnte Landesinnere mit seinen Felsen und Klüften erinnert an eine Mondlandschaft. In den letzten Jahren wurden Infrastruktur und touristische Einrichtungen in einigen Gebieten verbessert, besonders an der nördlichen und an der Westküste in der Nähe von . Die Sprache der Sarden hat mit dem Lateinischen mehr gemein als das heutige Italienisch.
, die Inselhauptstadt, liegt in einem sumpfigen Tal im Süden der Insel. Die Stadt wurde von den Phöniziern gegründet und von den Römern, die sie nannten, ausgebaut.
liegt im Nordwesten, in der Nähe des Feriengebietes in der Umgebung von Alghero. Die von der Landwirtschaft geprägte Stadt an den Ausläufern des zentralen Bergmassivs ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ins Landesinnere. , Fischereihafen und Endpunkt der Autofähren, liegt am Rand der .Überall auf der Insel gibt es Relikte aus der Bronzezeit. Am bekanntesten sind die kreisrunden (manchmal auch kegelförmigen) . Die größte dieser Siedlungen aus der Bronzezeit steht im , etwa 80 km nördlich von Cagliari.Die reizvollsten Badeorte sind , , , und . Auch auf der Insel kann man herrliche Badeferien verbingen.

Land & Leute
Essen & TrinkenViele Restaurants bieten ein besonderes Touristenmenü () an. In Italien gibt es mehr als 20 Weinanbaugebiete, vom Val d’Aosta an der französischen Grenze bis nach Sizilien im Süden.Die Weingüter der -Gruppe unterliegen den strengen Qualitätskontrollen (am dem schwarzem Hahn am Flaschenhals erkennbar). Die Chianti-Region ist das einzige Gebiet Italiens mit einer derartigen Qualitätskontrolle. Weine mit der Aufschrift kommen aus offiziell anerkannten Weinanbaugebieten (ähnlich der in Frankreich). Qualitätsweine tragen die Aufschrift . Die Wermutweine von Piemonte sind rosafarben und trocken oder dunkel und süß im Geschmack. Aperitifs wie und sind weltbekannt, ebenso wie die Liköre undGerichte: (Lamm in Weißwein mit Rosmarin), (Nudeln mit Fleisch, Kalbshirn, Spinat, Ei und Käse gefüllt), (Brokkoli in Weißwein), (Wild in süßsaurer brauner Soße mit Rosinen, Maronen und Linsenpüree), (Kartoffelklöße). Käsesorten: (halbfetter milder Schafskäse), (harter kräftiger Schafskäse), . Weißweine: Frascati, Albano, Grottaferrata, Velletri, Montefiascone, Marino. Rotweine: Marino, Cesanese, Piglio. Gerichte: (traditionelle Anschovis-Suppe mit Gemüse), (gebratenes Fleisch mit Gemüsebeilage), (Schokoladekuchen mit Kaffee und Keksen)Gerichte: (Käse-Fondue mit Milch, Eigelb mit Trüffeln und weißem Pfeffer), (warme Nachspeise aus Eischaum und Marsalawein). Weine: Barolo, Barbera, Barbaresco, Gattinara, Grignolino.Gerichte: (Reis mit Safran und Weißwein), (wohl schmeckende klare Suppe mit pochiertem Ei), (Gemüsesuppe), (Kalbshaxenscheiben mit Tomatensoße und Reis), (Weihnachtskuchen mit Rosinen und kandierten Früchten). Weine: Valtellina, Sassella, Grumello, Inferno. Beide Regionen sind bekannt für ausgezeichnete Wurst und Schinken. Weine: Lago di Caldaro, Santa Maddalena.Gerichte: (hauchdünn geschnittene Kalbsleber mit Zwiebeln in Butter gebraten), (gepökelter Kabeljau, in Milch gedünstet), (wilder, leicht bitterer roter Salat). Weine: Soave, Bardolino, Valpolicella.Gerichte: (Nudeln mit Bohnen), (Schinken). Weißweine: Tokai, Malvasia, Pinot Bianco, Pinot Grigio. Rotweine: Merlot, Cabernet, Pinot Nero.Gerichte: (Soße aus Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen und -Käse), (kaltes Kalbfleisch gefüllt mit Kalbshirn, Zwiebeln und Kräutern), (Kuchen mit Orangengeschmack). Wein: Sciacchettra.Gerichte: (Parmesankäse), (Parmaschinken), (Nudeln mit einer Soße aus Fleisch, Käse und Tomaten), (Kalbskottelet mit Parmaschinken und Käse), (Würstchen und mit Schweinefleisch gefüllte Schweinshaxe). Weine: Lambrusco, Albana, Trebbiano, Sangiovese.Gerichte: (großes T-Bone-Steak über dem Holzfeuer gegrillt, mit frischgemahlenem schwarzen Pfeffer und Olivenöl gewürzt), (kräftige Gemüsesuppe mit Landbrotscheiben), (Nudeln mit Hasensoße), (gebackene Artischockenpastete), (Wildschwein aus der Maremma-Region in der Nähe von Grosseto), verschiedene Gerichte mit Schinken, Würstchen und Steak. Süßigkeiten: (Gebäck aus Honig, kandierten Früchten, Mandeln und Gewürznelken), (Maronenkuchen mit Nüssen und Sultaninen), (dünne Kekse aus Honig und Mandeln aus Siena). Weine: Chianti, Vernaccia, Aleatico, Brunello di Montalcino.Gerichte: (verschiedene Fischsorten auf Toastbrot, garniert mit Kartoffeln, Sellerie, Tomaten, Lorbeerspitzen und Weißwein), (Nudeln, im Ofen gebacken). Weine: Verdicchio.Gerichte: Die beliebteste Pasta der Region ist , weil die Teigwaren in dünne Streifen geschnitten werden. Süßigkeiten: (Schokoladenkuchen), (süße Nudeln). Rotwein: Cerasolo di Abruzzo, Montepulciano. Weißwein: Trebbiano (trocken). ist ein hochprozentiger Likör.Gerichte: Schwarze und weiße Trüffel, Spaghetti, (Spanferkel), (Kalbsfleisch mit Kapern und Kräutersoße), hervorragende Würstchen, Salamisorten und , die in ganz Italien geschätzt werden Sehr gutes kaltgepresstes Olivenöl kommt aus dieser Region. In der umbrischen Küche verwendete einheimische Zutaten sind: Schweine- und Rindfleisch, Käse, Linsen aus Valnerina, Fisch aus dem Trasimeno-See und dem Fluss Nera sowie Pilze, Gemüse und Kartoffeln aus Colfiorito. Weine: Orvieto (weiß, süß oder trocken) und zahlreiche Rot- und Weißweine (darunter aus Torgiano und Weine aus Sagrantino und Montefalco).Gerichte: (kulinarischer Stolz der Campania) mit allen möglichen Belägen, (Steak mit Soße aus Tomaten, Knoblauch und Oregano), (süße Käsetaschen mit Ricottakäse), (Kuh- oder Büffelmilch). Die Weine der Region kommen von den Inseln Capri und Ischia.Gerichte: (Kaninchen mit Kapern) und (panierte frische Austern). Weine: Sansevero, Santo Stefano, Aleatico di Puglia.Gerichte: (Lasagne mit Artischocken und Fleischbällchen), (Zwiebelsuppe mit italienischem Weinbrand), (frische Sardinen mit Olivenöl und Oregano), (frische Anchovis in Zitronensaft gebacken), (eingelegte Auberginen). Süßigkeiten: (Schokoladenkekse), (gebratenes Honiggebäck). Weine: Agliatico, Cirò.Gerichte: (gegrillter Schwertfisch mit Weinbrand, Mozzarella und Kräutern gefüllt), (Nudeln mit frischen Sardinen), (gehaltvolles Gericht mit Oliven, Anchovis und Auberginen), (Pizza mit Oliven und Kapern), (gegrillte Meerbarbe mit Orangenschale und Weißwein). Süßigkeiten: (Eiscreme in verschiedenen Geschmacksrichtungen, kandierte Früchte und Bitterschokolade), (Marzipanfrüchte). Weine: Regaleali, Corvo di Salaparuta (rot und weiß, sehr aromatisch und ideal zu Fisch), Marsala.Zahlreiche Fischgerichte (z. B. Hummer in Suppen, Eintöpfen oder gegrillt), (Eintopf mit Katzenhai und Rochen), (gefüllte junge Tintenfische). Weine: Vernaccia, Cannonau, Piani, Oliena, Malvasia.
NachtlebenNachtklubs, Diskotheken, Restaurants und Bars findet man in jeder größeren Stadt und in den Urlaubsgebieten. In Rom werden im Pasquino-Kino, Vicolo della Paglia (in der Nähe der Santa Maria in Trastevere), Filme in englischer Sprache gezeigt. Das Opernhaus und die St.-Cecilia-Akademie veranstalten Open-air-Konzerte im Sommer. Eine Freilichtbühne liegt in der Nähe der Bäder von Caracalla. Jazz-, Folklore-, Rock- und Country-Musik-Konzerte werden in verschiedenen Konzertsälen und Clubs veranstaltet.
EinkaufstippsItalienische Waren sind weltbekannt für ihre Eleganz, ihren Schick und ihre hohe Qualität. Italienisches Design ist sehr gefragt. Man sollte beim Kauf von Antiquitäten vorsichtig sein, in Italien gibt es geschickte Fälscher. Für größere Käufe wird mitunter Rabatt gegeben. Florenz, Mailand und Rom sind führende Modestädte, aber die Boutiquen der Kleinstädte sind ebenfalls einen Besuch wert. Einige Städte sind für besondere Produkte bekannt: Como (Lombardei) für Seide; Prato (Toskana) für Textilien; Empoli (Toskana) für Flaschen und Gläser aus grünem Glas; Deruta (Umbrien) und Faenza (Emilia-Romagna) für Keramik und Carrara (Toskana) für Marmor. In Torre Annunziato (Kampanien) und Alghero (Sardinien) werden Kunstgewerbeartikel aus Korallen hergestellt. In Castelfidardo (Marke) gibt es eine Akkordeonfabrik, und es werden Gitarren und Orgeln gebaut. In Valenza (Piemont) haben sich zahlreiche Kunsthandwerker auf die Goldschmiedekunst spezialisiert. »Confetti« (mit Zucker überzogene Mandeln) gehören zu jeder Hochzeit in Italien, sie kommen aus Sulmona (Abruzzen). Keramikfliesen werden in Vietri sul Mare (Kampanien) produziert. Ravenna (Emilia-Romagna) ist für Mosaiken berühmt.Führende Einkaufszentren:Die Geschäfte in der vornehmen Gegend um die Via Condotti und die Via Sistina bieten eine Riesenauswahl an Bekleidungsstücken aller Moderichtungen, Farben und Designs an, die allerdings teuer sind. Die Geschäfte in der Via Vittorio Veneto sind ebenfalls teuer. An den Bücherständen der Piazza Borghese werden alte Bücher und Drucke verkauft. Secondhandgeschäfte findet man in der malerischen Via del Governo Vecchio, ein paar verwinkelte Gassen von der Piazza Navona entfernt. Sonntagmorgens findet ein Flohmarkt an der Porta Portese in Trastevere statt.Die eleganten Geschäfte liegen in der Via Montenapoleone. Preise sind höher als in anderen Großstädten.Ist berühmt für mundgeblasene Glasartikel, die auf Murano hergestellt werden. Klöppelspitzen von der Insel Burano sind exquisit und sehr teuer.Die Goldschmiede von bieten ihre hochwertigen Waren in den Geschäften auf beiden Seiten der Ponte-Vecchio-Brücke an. Florentinischer Gold- und Silberschmuck hat eine besonders seidige Oberfläche, die genannt wird. Filigranarbeiten werden ebenfalls angeboten. Kameen sind schöne Mitbringsel.Töpferwaren und Teppiche in allen Regionen, Filigranschmuck und Gegenstände aus Gusseisen und Messing in den Abruzzen, Holzschnitzereien in Kalabrien, Korallen und Kameen in Kampanien, Textilien und Tischdecken auf Sizilien und Sardinien. In Cagliari werden kunstvolle Kopien der Bronzestatuen der Nuraghe, die während der Bronzezeit auf Sardinien lebten, angeboten. Die eleganten Geschäfte der größeren Städte wie Neapel, Bari, Reggio di Calabria, Palermo und Cagliari haben eine große Auswahl italienischer Waren. Viele Kleinstädte haben Wochenmärkte. Die hier angebotenen Souvenirs sind oft Massenartikel von schlechter Qualität, die nicht regional hergestellt wurden.Mo-So 08.30-12.30 und 15.30-22.00 Uhr. In Norditalien schließen die Geschäfte mitunter früher. Lebensmittelgeschäfte haben oft Mittwoch nachmittags geschlossen.
Sport ist Italiens Nationalsport. 2006 wurde Italien in Deutschland zum vierten Mal Fußballweltmeister. ist die andere große Leidenschaft der italienischen Sportfans (der , der durch ganz Italien führt, ist fast ebenso berühmt wie die Tour de France). finden in Monza in der Nähe von Mailand statt (Lombardei). Segeln, Motorradrennen und Reiten sind weitere beliebte Sportarten. Ausgezeichnete Golfplätze gibt es im ganzen Land: von der Lombardei und Trentino im Norden über die Toskana und Latium in der Nähe von Rom bis nach Kalabrien im Süden. Das Klima auf Sardinien garantiert eine lange Golfsaison. Das beliebte wird in den Dörfern traditionell am Sonntag nach dem Kirchgang gespielt. Angeln und Fischen kann man in den Flüssen Norditaliens und im Mittelmeer. Boote können mit oder ohne Besatzung gemietet werden. Sardinien, Sizilien, die Tremiti-Inseln (Apulien), die Adria und die Küsten der Toskana und Liguriens sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Ausrüstungen können gemietet werden. und ist wieder auf dem (ehemals Ponale-Straße) im Trentino möglich. Die Strecke soll bei Mountainbikern als eine der schönsten Europas gelten. Der , der sich mit insgesamt mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke durch 8 Länder längs durch die Alpen schlängelt, führt auch durch Italien. Die Wanderroute des hat 37 Etappen und führt von Triest über Bozen bis in den Bregenzer Wald. Der 340 Kilometer lange führt von Innsbruck über die Europahütte, durch die die Staatgrenze zwischen Österreich und Italien verläuft, bis nach Brixen (Südtirol) und weiter bis nach Feltre (Veneto). Der Weg kann in 22 Etappen in Höhen bis zu 3000 Meter gewandert werden. Im Vinschgau (Südtirol) befindet sich ein Teil der mit insgesamt 120 Routen und über 2000 Radkilometern. Im Mai findet in Rom eine bedeutende internationale Pferdeschau statt. Die erste Saison beginnt auf der Capanelle-Rennbahn im Februar. Es gibt drei Saisons von jeweils zwei Monaten Dauer. Die zweite Saison fängt im Mai an, die dritte im September. Alle 2 Jahre findet das berühmte Pferderennen in Siena statt, eine Veranstaltung, die ihre Wurzeln im 13. Jahrhundert hat. Auf der Trabrennbahn von Villa Gloria finden im Februar und von Juni bis November Rennen statt. In Genua und Santa Margherita Ligure werden regelmäßig veranstaltet. werden im Juli in Santa Margherita Ligure durchgeführt. Tennisplätze (Hallen und Freiluftplätze) stehen in den größeren Städten und in den Urlaubsorten zur Verfügung. Die bekanntesten Wintersportgebiete findet man in Cervinia und Courmayeur im Aostatal, Claviere und Sauze d’Oulx in Piemont, Aprica und Bormio in der Lombardei, Alpi di Siusi, Cortina d’Ampezzo, Marilleva und Selva di Valgardena in den Dolomiten (Trentino/Südtirol, Venetien), Abetone (Toskana), Campo Imperatore (Latium) sowie in mehreren Orten in den Abruzzen. Für Kinder unter 14 Jahren besteht beim Skifahren Helmpflicht.
VeranstaltungskalenderIn fast allen Städten und Dörfern werden traditionelle religiöse Feste begangen, oder es finden Feierlichkeiten zum Gedenken an bedeutende historische Ereignisse statt. Im Anschluss eine Auswahl der interessantesten und wichtigsten Festivals:Mandelblüte, Folklorefestival (März).Traditionelles Turnier der Sarazenen mit Rittern in Rüstungen, das auf das 13. Jahrhundert zurückgeht (1. Sonntag im September).Turnier der Quintana, Historienspiel mit über 1000 Teilnehmern (1. Sonntag im August).Begehen der Karwoche, Musik- und Gesangswettbewerbe (1. Wochendende im Mai). Calendimaggio, Musik- und Gesangswettbewerb (jährlich in der ersten Maiwoche).Sagra di San Nicola, Prozession in historischen Kostümen (1. Wochenende im Mai).Sagra di Sant’Efisio, eine der größten und prachtvollsten Prozessionen der Welt (1. Mai).Scoppio del Carro, Sprengung eines Karrens auf dem Domplatz (Ostermontag); Calcio in Costume, Fußballspiel des 16. Jahrhunderts in mittelalterlichen Kostümen (Juni).Revival eines Turniers aus dem 17. Jahrhundert mit 600 Rittern in Rüstungen (2. Sonntag im September).Festa dei Ceri (15. Mai).Luminario die Santa Croce, Illuminationen und Prozession (14. September).Schachspiel mit lebenden Figuren (2. Wochenende im September).Festa di S. Gennaro, zur Feier des Heiligen (19. Sept.).Fest des Erlösers (letzte Augustwoche).Sa Sartiglia, mittelalterlicher Umzug und Turnier (Karnevalszeit).Umbria Jazz Winter (Neujahr).Umbria Jazz (Juli).(Palermo): Dreikönigsfest nach byzantinischem Zeremoniell (6. Januar); Osterfeiern (Ostersonntag).Historische Regatta und Festbeleuchtung (Juni).Epiphanias-Jahrmarkt (6. Januar); Festa dè Noantri (16. - 24. Juli).(Arezzo): Mittelalterlicher Wettkampf (2. Sonntag im September).Cavalcata Sarda, traditioneller Umzug mit über 3000 Teilnehmern (3. Sonntag im Mai).Il Palio di Siena, Pferderennen ohne Sattel (2. Juli und 16. August).Spoleto Festival.Umbria Jazz Gospel & Soul Easter Festival (Ostern).Carnevale (Februar); Umzug der Gondeln (16./17. Juli); historische Regatta (1. Sonntag im September).Carnevale (Februar).Prozession der Santa Rosa (3. September). Festa Nazionale Della Befana (Hexen verteilen Geschenke), Urbania. Epiphanie, Piana degli Albanesi, Bordonaro, Pisa. La Ciaspolada (Schneeschuhlauf), Valle di Non. Wintermarathon: Oldtimerrennen, Madonna di Campiglio. Ski-Freestyle-Weltmeisterschaften, Madonna di Campiglio. AltaRoma AltaModa (Modeschau), Rom. Sant’Orso Messe (traditionelle Handwerksmesse), Aosta. Karneval, Viareggio. Karneval, Putignano. Karneval, Venedig. Karneval, Ivrea. Internationale Nautikmesse und Festival des Meeres, Venedig. Karfreitagsprozession, Vatikanstadt/Rom. Internationale Designmesse, Mailand. Schwul-lesbisches Filmfestival, Turin. Maggio Musicale, Florenz. Fitnessfestival, Florenz. Europa-Marathon, Triest. Internationale Iris-Schau, Florenz. Palio di Ferrara, Ferrara. Weltfestival am Strand, Palermo. Vogalonga (Gondelrennen), Venedig. Flippaut Rock Festival, Bologna. Heineken Jammin’ Festival, Imola. Cornetto Free Music Festival, Mailand, Neapel und Rom. Niballo Palio di Faenza, Faenza. Biennale Art (Internationale Kunstausstellung), Venedig. Opernfestival, Verona. Neues Opernfestival, Rom. Aria di Festa (Gourmetfestival des Parmaschinkens), San Daniele. Palio di Siena, Siena. Sommerfestival, Lucca. Puccini Festspiele, Torre del Lago. Toskanisches Sonnenfestival, Cortona. Rossini Opernfestival, Pesaro. Weiße Nacht (Kulturveranstaltungen), Rom. Internationales Filmfestival, Venedig. Formel 1: Großer Preis von Italien, Monza. Pizzafest, Neapel. Palio di Asti, Asti. Musik im September, Turin. Internationales Theaterfest, Venedig. Internationales Kinofest, Rom. Weißes Trüffelfest, San Miniato. Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. ).
AnmerkungVom Kauf gefälschter Markenartikel sollte dringend Abstand genommen werden. Denn Touristen können in Italien mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 € bestraft werden, wenn sie nachgemachte Markenware erwerben. Das Gesetz gilt generell für den Verkauf und Erwerb von kopierten Markenartikeln in den Läden und auf der Straße. Auffällig niedrige Preise können ein Hinweis auf eine Fälschung sein.
Sitten & GebräucheDie römisch-katholische Kirche spielt in Italien auch heute noch eine wichtige Rolle und übt einen starken Einfluss auf die Sozialstruktur aus. Der Familienzusammenhalt ist bedeutend stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern. Freizeitkleidung ist weit verbreitet, Badeanzüge gehören jedoch an den Strand. Korrekte Kleidung wird beim Betreten von Kirchen und in kleinen, traditionellen Gemeinden erwartet. Auf schriftlichen Einladungen wird im Allgemeinen vermerkt, ob Anzug oder Smoking bzw. Kostüm oder Abendkleid erwünscht sind. In Italien ist in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie in Kinos, Restaurants, Bars und Kneipen verboten. Gastbetriebe können aber Raucherzonen haben, die durch Mauern und Türen abgeschlossen und mit Luftabzugs-Einrichtungen ausgestattet sind. Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl sollten in Italien getroffen werden, besonders in den Großstädten. ist in der Gastronomie nicht sehr verbreitet. Bedienungsgeld und Umsatz- bzw. Aufenthaltssteuern sind in den Hotelrechnungen enthalten. Dennoch sind 5 € pro Woche für das Zimmermädchen üblich. In Restaurantrechnungen ist eine Art Grundgebühr für das Gedeck und das Brot enthalten. Wer besonders zufrieden war, kann zusätzlich etwas Trinkgeld auf dem Tisch liegen lassen. Auch im Taxi ist man nicht verpflichtet, Trinkgeld zu geben.

Wirtschaftsprofil
WirtschaftItalien hat keine Bodenschätze und kein Erdöl, und die meisten Rohstoffe müssen importiert werden. Zu 75 % wird die Energieversorgung über Importe gewährleistet. Die Wirtschaft ist daher stark auf den Export angewiesen, um die Importgüter bezahlen zu können. Der Außenhandel schloss 2005 mit einem Defizit von 10,4 Mrd. Euro ab. Zu den Hauptanbauprodukten Italiens zählen Zucker, Weizen, Mais, Tomaten und Weintrauben. Italien ist der weltgrößte Weinproduzent. Die Landwirtschaft trägt in Italien allerdings nur mit 2 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Der Tourismusspielt eine wichtige Rolle. Als einer der traditionell größten Wirtschaftsfaktoren stellt der Tourismus mit 2 Millionen Angestellten einen wichtigen Arbeitgeber der italienischen Wirtschaft dar und generierte 2003 einen Umsatz von fast 7% des Bruttoinlandprodukts. Die Saison 2004 liefert aber das düstere Bild einer Branche ab, die sowohl im Binnentourismus wie auch bei Reisenden aus dem Ausland in einer tiefen Strukturkrise steckt. Die italienische Wirtschaft stagnierte in den Jahren 2002 bis 2005. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts betrug 2005 0,0 %. Gründe dafür waren Unsicherheiten über den Irak-Krieg, die SARS-Krise und die relativ schwache Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Exportwirtschaft. Im Handel mit den EU-Partnern verzeichnete das Land in 2005 ein Defizit von 7,6 Mrd. Euro. Der Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zog einen Glaubwürdigkeitsverlust nach sich, der wiederum - begleitet von Banken- und Finanzskandalen - Italien wirtschaftlich handlungsunfähig erscheinen ließ.Derzeit leidet die italienische Wirtschaft vor allem an der Schuldenlast der öffentlichen Hand, obwohl die Regierung die im Rahmen der Europäischen Währungsunion (EWU) gebotenen Bemühungen um die Sanierung und Konsolidierung der öffentlichen Finanzen weiterhin fortsetzt.Eine positive Entwicklung verzeichnet aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist zwar seit 2000 kontinuierlich von 10,6 % auf 7,9 % im Jahr 2005 gesunken. Es ist das niedrigste Niveau seit 25 Jahren, die Arbeitslosenquote bleibt aber dennoch relativ hoch. Auch der gegenüber dem industrialisierten Nord- und Mittelitalien traditionell ärmere Süden wurde von dieser Aufwärtsentwicklung erfasst. Zurzeit liegt die Arbeitslosenquote im Süden bei 20 %. Ziel des Haushaltsgesetzes 2006 ist eine Reduktion der Neuverschuldung bis Ende 2007 auf 3 %. Strukturreformen sind dringend nötig. Durch den Regierungswechsel stagnierte zumindest bis Mai 2006 nicht nur die Wirtschaft in Italien, sondern auch die Politik Die wichtigsten Handelspartner Italiens sind Deutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien.Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, NATO, EU, OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), WEU (Westeuropäische Union), Europarat, G8 (Gruppe der acht wichtigsten Industriestaaten), OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank
UmgangsformenItalienischkenntnisse sind von großem Vorteil. Terminvereinbarung ist üblich. Ministerien und fast alle Behörden schließen um 13.45 Uhr. Beamte sind nachmittags ohne vorherige Termine nicht erreichbar. Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Kontaktadressen Via Napo Torriani 29, I-20124 MilanoTel: (02) 67 91 31. Fax: (02) 66 98 09 64.E-Mail: Internet: Kettenhofweg 65, D-60325 Frankfurt/M Tel: (069) 97 14 52 10. Fax: (069) 97 14 52 99. E-Mail: Internet: Zweigstellen in Berlin, Leipzig, Hamburg und Freiburg. Reisnerstraße 20, A-1030 Wien Tel: (01) 715 87 82. Fax: (01) 715 87 89. E-Mail: Internet: Seestraße 123, CH-8027 Zürich Tel: (044) 289 23 23. Fax: (044) 201 53 57. E-Mail: Internet: Piazza Sallustio 21, I-00187 Rom Tel: (06) 470 41. Fax: (06) 470 42 40.E-Mail: Internet:
Konferenzen/TagungenZahlreiche Hotels haben Konferenzräume. Weitere Informationen vom c/o (s. ).

Klima
KlimaMittelmeerklima, außer in den Alpen und in den Apenninen. Heiße Sommer, ganz besonders im Süden. Frühling und Herbst mild und sonnig. Kalte Winter mit viel Schnee in Oberitalien, ansonsten mild; trockener und wärmer, je weiter man nach Süden kommt.
